ITespresso-Podcast 85 vom 12. November 2010

Allgemein

Unsere Diskussion über die Ereignisse der Woche dreht sich um ein Grundsatzurteil des BGH zu DSL-Verträgen, um den Hack von Kerneregie.de, Creatives neue Billig-Tablets, grüne Androiden auf dem Mars und wüste Endzeitstimmung.

Die Themen im Podcast
Ein DSL-Kunde musste umziehen, doch an seinem neuen Wohnort konnte der Provider keine DSL-Leitung bereitstellen. Der Kunde wollte fristlos kündigen, doch nach einem Gang durch die Instanzen entschied nun auch der Bundesgerichtshof, dass der Provider gar nichts für den Umzug kann: Der Kunde muss nun seinen kompletten Zweijahresvertrag abbezahlen.  Wer sich verpflichtet, ist eben selbst schuld.

Die DSL-Leitungen in Europa sind ohnehin nicht mehr richtig »Breitband«, fanden schließlich Experten auf dem Broadbandworld Forum in Paris. Es werde eine neue Völkerwanderung einsetzen – dahin, wo die Bandbreiten sind, also nach Asien.

Themenwechsel: Nicht mehr ganz aktuell sei auch Atomkraft, fanden die Gegner der radioaktiven Energiequelle und hackten in dieser Woche die Website des Deutschen Atomkraftverbandes. Auf Kernenergie.de stand schließlich das Logo der Atomgegner der 80er-Jahre – mit dem etwas moderneren Text: »Atomkraft: so sicher wie diese Website«.

Einen Tag später zeigte der durch Eingabegeräte groß gewordene Anbieter Creative seine eigenenTablets der Marke »Ziio«. Wir diskutieren über die technischen Daten und die Kraft, die die Touchscreens benötigen, um zu reagieren. Doch immerhin: Tastatur-Anhänger können inzwischen ein kleines Bluetooth-Keyboard anschließen, auf dem sie nicht mehr ganz so kräftig herumdrücken müssen. Der Versand Pearl Agency brachte das praktische Add-on für diverse Tablets.

Eine Menge TabletPCs, für die das Bluetooth-Eingabegerät geeignet ist, gibt es inzwischen schon. Auch Jack Balsillie von RIM musste sich dazu zu Wort melden: Das Blackberry Playbook wird unter 500 Dollar kosten, erklärte er gegenüber Wirtschaftsinfodienst Bloomberg. Samsung kündigte ein neues größeres GalyaxyTab an  – und im Handybereich demonstriert das südkoreanische Unternehmen sein Smartphone »Continuum« mit zwei Bildschirmen – das zunächst nur im amerikanischen CDMA-Netz funktioniert.

Auf dem Android-Handy sind auch die Google Maps präsent – die diese Woche beinahe einen Krieg hervorgerufen hätten. Der nicaraguanische General, der wegen der falschen Google-Karten nach Costa Rica vorgedrungen war, entschuldigte sich.

Das mag Endzeitstimmung hervorrufen: Krieg durch Google? Was uns zum Thema Endzeitfilme bringt, die komischerweise alle eine Wüstenlandschaft zeigen. Also nichts für »Green IT«? Experte Mehmet Toprak berichtet über die Green IT Expo in London, die ebenfalls diese Woche stattfand, doch trotzdem bleiben wir bei Endzeitstimmung des Podcasts: Grün sind auch die Marsmännchen in der Wüstenlandschaft des roten Planeten, grün ist auch das Android-Männchen, aber braun die Schokolade, die dereinst zur Neige geht, weil gestresste Programmierer und die ganze Menschheit zu Zeit mehr Schokolade verbrauchen als produziert wird.

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Die dreiPodcaster: Manfred Kohlen (ITespresso.de), Maxim Roubintchik (Gizmodo) und Mehmet Toprak (ITespresso.de)

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