Chinesischer Telekommunikationsexperte sieht »Völkerwanderung zur größeren Bandbreite«

von Gudrun Kosche 0

UNI-FAN – Lösung für den europäischen Fttx-Markt
Die Fttx-Lösungen von ZTE sind deshalb so gut für den europäischen Markt geeignet, weil sie skalierbar sind. Der europäische Markt ist zerklüftet, selten werden flächendeckend neue Glasfasernetze verlegt. Vielmehr besteht die Kunst darin, bestehende Netze ressourcenschonend zu modernisieren. Und genau das verspricht die Open-Access-Lösung UNI-FAN. UNI-FAN unterstützt xDSL, PON und Fttx. Wer später auf GPON aufrüsten will, muss kein komplett neues System installieren, sondern nutzt die Modernisierungsmöglichkeiten, die UNI-FAN schon innewohnen. Grün ist ZTE vor allem deshalb, weil durch ein optimiertes Leiterplatten- und ASIC-Design die Wärmeentwicklung reduziert werden kann, was den Stromverbrauch erheblich senkt. »Ingesamt verbraucht UNI-FAN 40 Prozent weniger Strom, als die EU es in ihrem Code of Conduct of Energy Consumption of Broadband Equipment (EC CoC) fordert«, berichtet Christophe de Saint-Martin, Director of Marketing for Western Europe der ZTE Corporation Western Europe mit Sitz in Paris, auf dem Forum.

Ökologie und Ökonomie
»Unseren Kunden helfen wir vor allem damit, dass UNI-FAN die TCO- (Total Cost of Ownership), CAPEX- (Capital Expenditure, die Investitionskosten) und OPEX-Kosten (Operational Expenditure, die Betriebskosten) reduziert«, sagt Frau Chen Jie, Senior Vice President ZTE Corporation, Shenzhen, und Chairman der Software-Tochter ZTE Soft.

»Wir lieben den Wettbewerb«, spornt Frau Chen Jie sich selbst und ihre rund 72.000 Mitarbeiter weltweit an. ZTE ist zwar nicht der größte Telekommunikationsausrüster aus China – Wettbewerber Huawei beschäftigt mit über 95.000 Mitarbeitern fast 20 Prozent mehr Männer und Frauen als ZTE und macht mit 21,8 Milliarden US-Dollar mehr als doppelt so viel Umsatz als ZTE mit 8,82 Milliarden US-Dollar – aber ZTE ist der größte chinesische TK-Ausrüster, der an der Börse notiert ist. Die Aktien des Unternehmens werden an den Börsen in Hongkong und Shenzhen gehandelt.

Es bleibt spannend
ZTE wird das Rad immer weiter drehen und auch in Zukunft von sich reden machen. Denn ZTE beschäftigt rund ein Drittel seiner Belegschaft in Forschung & Entwicklung und investiert nach den Aussagen von Frau Chen Jie »mindestens« 10 Prozent seines Umsatzes in Forschun&Entwicklung – und das ist eine Kampfansage an europäische Konzerne, die durchschnittlich nur 4 Prozent ihres Umsatzes in F&E fließen lassen.

Broadband Worldforum Paris 2010
6.300 Teilnehmer
150 Aussteller
136 Länder (davon 25 % Afrika, 15 % Westeuropa, 15 % Osteuropa, 1 % Asien-Pazifik)
10-jähriges Jubiläum der Veranstaltung
60 % Steigerung im Vergleich zu 2009
Das nächste Broadband Worldforum 2011 findet vom 27.-29.09.11 in Paris statt.
Veranstalter: informa
Info: www.broadbandworldforum.com

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