Acronis Backup & Recovery 10 Advanced Workstation im Test

von Christian Lanzerath 1

Um beim ersten Backup lange Upload-Zeiten zu vermeiden, bietet Acronis einen Dienst namens »Initial Seeding« an: Benutzer legen das Backup auf einer externen Festplatte ab und senden diese an den Anbieter, der die Dateien dann direkt im Rechenzentrum hochlädt. Alle weiteren Sicherungen, die auf dieser ersten aufbauen, laufen dann über die Internet-Leitung. Mit »Large Scale Recovery« bietet Acronis diesen Service auch für die Wiederherstellung von Daten an. In diesem Fall erhält der Anwender eine externe Festplatte mit bereits angelegten Sicherungen, um diese lokal wieder einzuspielen. Beides lässt sich der Hersteller gut bezahlen: Eine Initial-Seeding-Lizenz kostet 104 Euro, Large Scale Recovery kostet 291 Euro pro Vorgang. Die Lizenzen sind jeweils für eine Maschine und maximal zwei TByte gültig. Auch die Funktionen Deduplizierung und Universal Restore (Wiederherstellung auf anderer Hardware) kosten extra und müssen wiederum über Lizenzen und für jede Maschine einzeln gekauft werden. Damit ist der kleine Lizenzwirrwarr perfekt. Zum Glück hilft dem Admin ein Lizenzserver bei der Verwaltung alle erworbenen Lizenzen. Schon im Testszenario war das eine echte Erleichterung. Bei der Administration von hunderten von Arbeitsplätzen dürfte es das erst recht sein.

Boot-Medium

Für den Fall, dass ein Computer nicht mehr hochfahren sollte, erstellt der Administrator ein bootfähiges Rettungsmedium. Damit startet er eine abgespeckte Version von Backup & Recovery direkt von CD oder USB-Stick. Diese Version basiert auf Linux. Allerdings bietet Acronis auch ein Plug-in für Windows PE. So lassen sich auch Windows-basierte Boot-CDs nutzen. Der mitgelieferte Bootable Media Builder erledigt diese Aufgabe mit wenigen Klicks. Die Benutzeroberfläche der Boot-Umgebung ist der der installierten Fassung sehr ähnlich. Jedoch ist die Sicherung im Online Backup Storage nicht möglich – nur das Recovery. Da das Boot-Medium im Normalfall auch nur dafür genutzt wird, wiegt das Fehlen dieser Funktion im Alltag nicht allzu schwer. Im Test verlief die Wiederherstellung zuvor gelöschter Dateien mit Hilfe des Online-Backups und der Boot-CD problemlos. Alternativ bietet das Programm auch an, statt eines externen Datenträgers eine Boot-Partition anzulegen. Die Notfallversion von Backup & Recovery startet dann direkt von der Festplatte. Wirklich sicher ist diese Methode aber nicht, da mit einem Defekt oder Verlust der Festplatte auch die Boot-Partition verloren geht.

Notfallumgebung: Von CD lassen sich Backups nur zurückspielen, aber nicht anlegen. Die Benutzerführung entspricht der installierten Version.

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