Studie: Online-Shopping schädigt die Unternehmen gerade zu Weihnachten

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Im Schnitt verballere jeder Angestellte einer Firma in Summe fast einen kompletten Arbeitstag, um sich im Internet nach privaten Weihnachtsgeschenken umzusehen.

Die britische ISACA-Studie hat sich im In- und Ausland umgeschaut, um die Kosten des Online-Shoppings für Unternehmen zu ermitteln. Ergebnis: In Amerika beschäftige sich jeder fünfte Angestellte, in Europa sogar jeder dritte Mitarbeiter mehr als einen kompletten Arbeitstag damit, Waren und Geschenke im Internet zu finden, die Preise zu vergleichen und die Sachen zu ordern. »Das kostet die Unternehmen richtig Geld. Es reduziert vor allem die Produktivität im so wichtigen Jahresendgeschäft«, kommentiert John Pironti, Präsident von IP Architects.

Abgesehen von der verlorenen Arbeitszeit öffne das Büropersonal bei seinen Online-Shopping-Touren auch noch die Tür für Phishing-Attacken und Malware. Diese Sicherheitsbrüche auszumerzen und das System wieder zu säubern koste den Firmen nochmals tausende von Arbeitsstunden – und im Falle des Falles Millionen durch Datenverluste, kritisiert die ISACA-Studie. Und rechnet vor: Grundsätzlich verlieren europäische Firmen pro Mitarbeiter über 3.000 Euro im Jahr aufgrund von Online-Shopping während der Arbeitszeit.

»Ich rate den Unternehmen, eine realistische Sicherheitspolitik zu entwickeln, um den Mitarbeitern zwar zu erlauben, mobil und online sein zu können, ohne dabei aber die Firma und ihre Daten zu gefährden«, rät Mark Lobel, Projektleiter für mobile Security bei ISACA und Manager bei PricewaterhouseCoopers. Es gelte, die Mitarbeiter besser aufzuklären, zu schulen und eine vernünftige Balance zwischen Produktivität und Sicherheit zu finden.