HP EliteBook 2540p im Test

Das Elitebook 2540p von HP ist ein kleines und handliches Business-Notebook. Es misst 12,1 Zoll und wiegt 1,5 Kilogramm. Für den Antrieb sorgt eine flotte Core i7-CPU. Diese Mobilität gepaart mit hoher Leistung hat allerdings ihren Preis – und der beginnt bei 1350 Euro.

von Chris George 1

Mit 1,5 Kilogramm und Abmessungen von 28 x 21 x 2,9 Zentimetern ist das HP EliteBook 2540p ein idealer Begleiter auf Geschäftsreisen. In dem Gerät arbeitet ein Intel Core i7-640LM, der mit 2,13 GHz getaktet ist und mittels Turbo Boost zeitweise bis 2,9 GHz hochtakten kann. Für die Grafik zeichnet eine in den Core i7 integrierte Lösung verantwortlich, die HD und DirectX 10 unterstützt und sich ihren Videospeicher vom Arbeitsspeicher abzwackt. Eine separate Grafikkarte ist nicht an Bord.

Das Business-Notebook bietet alles, was man zum mobilen Arbeiten benötigt, etwa WLAN nach 802.11n und Bluetooth sowie optional UMTS-Modul mit GPS. Seitlich und rückseitig sind verschiedenste Anschlüsse wie USB, eSATA und Firewire untergebracht. Im Inneren findet sich trotz der kompakten Bauweise ein DVD-Brenner, der auch Dual-Layer-Medien beschreibt.

Bei der Festplatte hat sich HP für ein Modell von Toshiba entschieden, das nur 160 GByte fasst. Optional kann jedoch auch eine größere Platte oder, wenn es auf die Performance ankommt, eine SSD verbaut werden. Alternativ dazu lässt sich das optische Laufwerk durch eine zweite Platte ersetzen.

Das Notebook hat zwei DIMM-Slots, von denen standardmäßig einer mit einem 2-GByte-Modul bestückt ist. Maximal lassen sich 8 GByte einstecken.

Ergonomie

Das EliteBook 2540p besitzt ein Display mit 12,1 Zoll und einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln. Es ist matt und lässt sich auch bei Sonnenlicht und Kunstlicht gut ablesen. Ein externes Display kann über die VGA-Buchse, den HDMI-Port oder den DisplayPort angeschlossen werden.

Die Tastatur lässt sich gut nutzen, störend ist nur die verkleinerte linke [Shift]-Taste und dass sich das Touchpad nicht abschalten lässt. Beim Tippen längerer Texte muss man hier aufpassen, das Touchpad nicht versehentlich zu berühren und dadurch Funktionen aufzurufen.

Praktisch sind dagegen viele Zusatzfunktionen, die einem das Arbeiten erleichtern. So lassen sich etwa mit der integrierten Webcam Visitenkarten ablichten und die Daten per OCR-Software erfassen.

Leistung

Das EliteBook 2540p erreicht im PC Mark 05 gute Leistungswerte, was vor allem an der starken CPU liegt. Doch auch die Onboard-Grafik schafft mit 6093 Punkten einen vergleichsweise guten Wert. Lediglich die Festplatte kommt da nicht ganz mit – sie ist nicht die schnellste und drückt die Bewertung ein wenig.

HP EliteBook 2540p: PC Mark 05

In Sachen Hitzeentwicklung und Lautstärke zeigte sich das HP-Notebook sehr vorbildlich. Es gibt kaum Geräusche von sich und ist bei der Arbeit nur bedingt hörbar. Und selbst nach einem langen Arbeitstag wird es nur handwarm.

Der Lithium-Ionen-Akku mit sechs Zellen versorgt das EliteBook im Test stattliche 309 Minuten mit Energie. Im Stromsparmodus, in dem unnötige Hardware abgeschaltet ist, sind es knapp 50 Minuten mehr – erst nach 353 Minuten muss das Notebook wieder an die Steckdose.

Letzter Kommentar




Eine Antwort zu HP EliteBook 2540p im Test

Hinterlasse eine Antwort

  • Erforderliche Felder sind markiert *,
    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>