Microsoft: Cloud Computing schont das Klima

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Cloud-Anwendungen in Unternehmen machen CO2-Einsparungen von über 30 Prozent möglich. Das behauptet Microsoft und beruft sich dabei auf eine Studie. Kleine Unternehmen sollen sogar noch wesentlich mehr sparen können.

Dass Cloud Computing hilft, IT-Ressourcen effizienter zu nutzen, ist bekannt und gilt als einer der Hauptvorteile der Technik. Daneben soll Cloud Computing aber auch dazu beitragen, dass der Ausstoß von Treibhausgasen stark reduziert wird. Das zumindest behauptet Microsoft.

Als Nachweis soll eine Studie dienen, die Microsoft bei der Managementberatung Accenture und WSP Environment & Energy in Auftrag gegeben hat. Demnach reduziert das Rechnen in der Cloud den Energieverbrauch und CO2-Ausstoß »im Vergleich zur Nutzung dieser Anwendungen im Eigenbetrieb um mindestens 30 Prozent«.

Große Datenzentren nutzen Skaleneffekte
Die Studie klingt durchaus plausibel. Denn die Betreiber großer Rechenzentren setzen schon aus eigenem Interesse alles daran, ihre IT-Ressourcen möglichst kostengünstig und damit energieeffizient einzusetzen. Dabei profitieren große Datenzentren »stark von Skaleneffekten im operativen Betrieb«.

Die Autoren der Studie vergleichen Microsoft-Anwendungen für E-Mail, virtuelle Zusammenarbeit und Customer Relationship Management. Einmal als lokal installierte Version, einmal als Cloud-Anwendung. Die Cloud-Variante schneidet dabei in puncto Energieeffizienz deutlich besser ab.

Angeblich profitieren besonders kleine Unternehmen von der Technik. Hier seien sogar Einsparungen bei der CO2-Bilanz von bis zu 90 Prozent möglich.

Die Ergebnisse der Studie mit den detaillierten Ergebnissen lassen sich als Whitepaper herunterladen.