Klasse statt Masse? Quanta lehnt HP-Aufträge ab

KomponentenWorkspace

Drei bis fünf Millionen ausgelieferte Notebooks könnten verloren gehen, Profite aber nicht mehr: Quantas neue »Profit Preservation Strategy« hält unprofitable Aufträge wie die von HP fern.

Yen-Shyang Hwang von der Digitimes will erfahren haben, dass neue Verhandlungen von Quanta mit HP ergeben hätten, dass der taiwanische Auftragshersteller einfach nicht mehr alle Aufträge des US-Riesen annehme. Die Profitabilität stehe jetzt im Vordergrund – HP muss sich also zusätzlich an andere Auftragsfertiger wenden.

Damit zieht Quanta durch, was mehrere Auftragsfertiger schon anklingen ließen: Einfach immer billiger geht es einfach nicht mehr. 2011 sollen also die ausgelieferten Notebooks  nicht nur für HP – ein paar Millionen weniger werden.

Quanta kommentierte nicht offiziell, wie das eben Auftragnehmer so tun müssen. Über bestimmte Kunden oder Aufträge werde man nichts sagen, erwiderten offizielle Stellen auf die Anfragen zu den Gerüchten. Aber: Die höheren Löhne und die Währungsschwankungen zwischen US-Dollar, chinesischem Yuan und taiwanischen Dollars würden die rein in US-Dollars berechneten Aufträge wohl zum Himmelfahrtskommando machen.

Die Jahresziele bei den Stückzahlen werde man zwar nicht erreichen, den prognostizierten Gewinn aber schon. Man passt ja auf.

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen