Datenschutz-Rechtsstreit um Google Buzz gelöst?

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Google versendete E-Mails an die Nutzer seines sozialen Netzes »Buzz«. Darin steht, dass man nun eine Einigung in der Sammelklage um die Datenschutzverstöße des Suchriesen erreicht habe. Fast.

In der Einigung erklärte sich Google bereit, 8,5 Millionen US-Dollars an Organisationen zu spenden, die sich um den Datenschutz und die Ausbildung dazu kümmern. Von einer Abfindung an Buzz-Nutzer, deren Mail-Kontaktdaten versehentlich für alle Googlemail-Anwender offengelegt wurden, ist aber nicht mehr die Rede.

Buzz, das vergangenen Februar als Anwendung innerhalb von Google Mail startete, legte seinerzeit einige Nutzer-Informationen offen, die es nicht für 170 Millionen Mail-Nutzer hätte freigeben dürfen. In der Einigung seien nun alle Mitglieder der Sammelklage einbegriffen, die sich ihr vor dem 2. November 2010 angeschlossen hätten. Wer aus dem Deal aussteigen wolle, könne dies noch bis zu 6. Dezember 2010 tun.

Am 31. Januar 2011 veranstalte dann das zuständige Gericht für Nordkalifonien eine Anhörung aller, die sich gegen den Einigungsvertrag wehren wollten, fügt Google zum Schluss in die Mail an alle Kläger an.

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