Blackberry sicher ins Firmennetz einbinden

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Smartphones sind inzwischen nicht nur für die Kommunikation mit den Kollegen wichtig. Wer mobil erreichbar ist, macht bessere Geschäfte. Daneben ist der Blackberry auch beim Austausch von Daten mit dem Enterprise Server sicher – behauptet Marcus Klische, Sicherheitsspezialist für den Blackberry.

Egal wie groß oder klein ein Unternehmen ist, Themen wie mobile Kommunikation und damit verbunden Sicherheit und Administrierbarkeit spielen immer eine bedeutende Rolle. War es früher gang und gäbe, dass Mitarbeiter auf Dienstreisen zeitweise nicht erreichbar waren, ist dies heute nur noch schwer vertretbar, denn Kunden erwarten eine flexible und schnelle Beratung und Betreuung. Doch auch über den bereits bestehenden Kundenstamm hinaus zahlt sich durchgängige Erreichbarkeit aus.

Mobil erreichbar – bessere Geschäfte
So kam eine Studie von Research in Motion und des Marktforschungsinstituts Ipsos Mori bereits 2008 im Rahmen einer Befragung von über 150 kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) in Deutschland zu dem Ergebnis, dass 58 Prozent aller Betriebe neue Aufträge nur aufgrund der Tatsache generieren konnten, dass sie auch mobil ständig für ihre potenziellen Neukunden erreichbar waren. Diese Zahlen gewinnen nochmals an Bedeutung, wenn man bedenkt, dass heute über die Hälfte der Befragten ihren Arbeitsalltag nicht im Büro, sondern im mobilen Einsatz bewältigt.

Neuere Zahlen des Marktforschungsinstituts Gartner von August 2010 belegen, dass sich der Trend zur Mobilität weiter verstärkt: Der Absatz von mobilen Kommunikationsgeräten hat im zweiten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,8 Prozent zugelegt. Dabei war von den 325,6 Millionen verkauften Handys jedes fünfte ein Smartphone.

Immer und überall erreichbar – einfach und sicher
Der Einsatz mobiler Kommunikation sollte durchdacht erfolgen. Dabei bieten Komplettlösungen wie sie Research In Motion mit seinen Blackberry Smartphones und dem Enterprise Server anbietet diverse Vorteile. Zum einen sind die Endgeräte mit ihrer AES265-Bit basierten End-to-End-Verschlüsselung noch immer die unangefochtene Nummer eins, wenn es um das Thema sichere Datenübertragung geht. Interne Unternehmensdaten werden durch den verschlüsselten Datentransfer konsequent vor unerwünschten Zugriffen von außerhalb geschützt.
Research in Motion kann nicht auf Daten zugreifen

Auch RIM selbst ist dabei nicht im Besitz eines Master Keys und kann somit zu keinem Zeitpunkt auf die Daten zugreifen. Auf dem Kommunikationsweg werden die Daten dann über das Internet zu RIMs Network Operation Center (NOC), das als Tor in die globale Mobilfunkwelt fungiert, übertragen und mit den Mobilfunkanbietern zur Weiterleitung ausgetauscht, ohne dass sie dabei an irgendeiner Stelle von Unbefugten entschlüsselt und gelesen werden können.

Der Blackberry Enterprise Server Express kann bis zu 75 Endgeräte verwalten, beim Einsatz eines separaten Servers lassen sich bis zu 2000 Smartphones wie das hier abgebildete Blackberry 9800 Torch verwalten. (Foto: Research in Motion)

Zum anderen ermöglicht der Blackberry Enterprise Server den einfachen und sicheren Zugang auf E-Mails, Daten und Business-Systeme über Blackberry Smartphones oder aber die Verbindung mit professionellen Telefonanlagen (über das Blackberry Mobile Voice System) und mobilen Netzwerken.
Geräte per Fernzugriff sperren
Außerdem bietet er zahlreiche Funktionen, die die Administrierbarkeit erheblich erleichtern und den zum Teil komplexen Sicherheitsanforderungen von Unternehmen Rechnung tragen. So können IT-Administratoren beispielsweise Geräte im Verlustfall per Fernzugriff sperren oder löschen oder aber definieren, welche Applikationen oder Programme Mitarbeiter überhaupt auf ihre Smartphones laden können. Außerdem stehen dem IT-Administrator über 500 verschiedene Sicherheits-Policies zur Verfügung, um ein Maximum an Sicherheit zu gewährleisten.

Auch dem Trend, dass Mitarbeiter ihre Smartphones zunehmend beruflich und privat nutzen, trägt die Lösung von Research In Motion Rechnung. Mit der erst kürzlich vorgestellten neuen Version des Blackberry OS, können dank einer neuen Funktion des Blackberry Enterprise Server 5.0.2, per Fernzugriff ausschließlich die Firmendaten auf dem Mobiltelefon eines Mitarbeiters gelöscht werden, während die persönlichen Daten und Applikationen erhalten bleiben.

Private E-Mails einsehen
Mitarbeiter, die mit ihrem eigenen Blackberry Smartphone an den Enterprise Server angebunden sind, können dank der neuen Individual-Liable Devices Policy ihre privaten E-Mails und Kalendereinträge einsehen sowie Anrufe über ihren eigenen Voice Plan machen, wenn das Gerät gesperrt ist. Zudem wird verhindert, dass über die Social Networking Applikationen auf die Daten im Organizer zugegriffen werden kann. Weitere Features, um auf dem Gerät geschäftliche von privaten Daten zu trennen, werden voraussichtlich später im Jahr erhältlich sein.

Bis zu 2000 Smartphones administrieren
Neben der Administrierbarkeit und Sicherheit spielen natürlich auch die Betriebskosten eine wichtige Rolle – gerade für KMUs. Diesen und anderen Nutzern steht der neue kostenlose Blackberry Enterprise Server Express zur Verfügung, um die Smartphones ihrer Mitarbeiter mit ihrem Netzwerk zu verbinden. Ohne sich über Betriebskosten oder Sicherheit sorgen zu müssen, können über Blackberry Enterprise Server Express bis zu 75 Endgeräte verwaltet werden. Dabei kann die Software auf dem gleichen Server installiert werden wie Microsoft Exchange oder Windows Small Business Server.

Zusätzlich können auf einem separaten Server bis zu 2000 Smartphones pro System administriert werden. Unterstützt werden Microsoft Exchange 2003, 2007 und 2010 sowie Windows Small Business Server 2003 und 2008. Ein weiterer Pluspunkt der Lösung: Sie nutzt dieselbe robuste Sicherheitsarchitektur wie der marktführende Blackberry Enterprise Server und bietet einen Teil der über 500 IT-Policies und Features, die mit der vollen Enterprise Server Software zur Verfügung stehen. Die Version 5.0.2 des Enterprise Server Express ist auch in deutscher Sprache verfügbar. Ein weiterer Kostenfaktor: Alle E-Mails, die über Smartphones versandt werden, werden in komprimierter Form verschickt. So reduzieren sich das für die Übertragung benötigte Datenvolumen und deshalb auch die Kosten.

Fazit
Wer an die mobile Anbindung seiner Mitarbeiter herangeht, beweist Zukunftsfähigkeit und sichert sich wichtige Wettbewerbsvorteile. Eine Kommunikationslösung, die Mitarbeitern ortsunabhängig Zugang zu Dokumenten und Anwendungen bietet, erhöht die Mobilität und Flexibilität innerhalb eines Unternehmens deutlich. Da Leerläufe und Zwangspausen somit vermieden werden und diese Zeit effektiv genutzt werden kann, bleibt das Unternehmen für die Anforderungen von morgen gerüstet und die Mitarbeiter profitieren von einer modernen Lösung, die Freiräume schafft.