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Nach Oracles Kursänderung: Exodus der OpenOffice-Macher

Heute wurde bekannt, dass gleichzeitig 33 Mitglieder des OpenOffice-Teams hingeworfen haben. Die Haltung des Neu-Eigentümers Oracle mache es unmöglich, dem Projekt die Stange zu halten.

von Ralf Müller 3

Nach dem bekannt gewordenen Streit um die Spaltung der OpenSource-Variante des Office-Pakets (wir berichteten) war eine Reaktion der »alten Garde« zu erwarten. In einem offenen Brief kündigten die Co-Projektleiter Marko Moellerand und Jacqueline Rahemipour die Massenabwanderung von 33 Kollegen an. Man sei sehr unzufrieden mit Oracles Haltung zum Thema Open Source und seiner Gemeinde. Die Gruppe wolle sich nun gemeinsam dem rivalisierenden LibreOffice-Projekt anschließen.

Das beinhalte auch eine Unterstützung von The Document Foundation. Jene Organisation war bei Oracle der ursprüngliche Stein des Anstoßes gewesen und habe eine Zusammenarbeit unmöglich gemacht. OpenOffice-Council-Mitglied Louis Suárez-Potts hatte die Projektmitarbeiter aufgerufen, sich für eine der beiden Seiten zu entscheiden. Genau das ist nun passiert. Weitere Abtrünnige sollen angeblich folgen. Übrigens sind unter den scheidenden Entwicklern schon jetzt ein Großteil jener Programmierer, die für die deutsche Version von OpenOffice verantwortlich waren.

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Letzter Kommentar




3 Antworten zu Nach Oracles Kursänderung: Exodus der OpenOffice-Macher

  • 2. November 2010 à 16:02 von Mike

    Man fragt sich welche Folgen das für das gerade herausgekommen Lotus Synphonie hat – übrigens sehr gelungen.

  • 2. November 2010 à 19:06 von Leser

    Richtig so.

  • 4. November 2010 à 23:11 von Reiner

    Es ist, wie in vielen anderen Fällen auch, schade, das eine Firma (SUN) sich verkauft. Und ausgerechnet Oracle, das auch vorher mit unliebsamen Konkurrenten nicht gerade friedlich umging.

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