Neues Speicherflaggschiff bei Hitachi Data Systems

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Auf der SNW hat Hitachi Data Systems sein neues Speicherflaggschiff präsentiert, die Virtual Storage Platform (VSP), die auf mittelfristige Sicht das USPV-Modell des Herstellers ablösen wird.

Mit der VSP will HDS optimierte Tiering- und Skalierungsfunktionen insbesondere auch für virtualisierte Umgebungen anbieten. Dabei lassen sich Ressourcen und Kapazitäten je nach Bedarf erweitern. Dynamisches Tiering auf Page-Ebene automatisiert das Verschieben von Daten auf diejenige Speicherklasse, die vor dem Kosten-/Nutzen-Hintergrund der Daten am besten als Speicher geeignet ist. Als Medien nutzt die VSP nicht nur 3,5-Zoll-Laufwerke, sondern auch 2,5-Zoll-Drives. Für die Funktionen und Verwaltung steht dem Anwender die Hitachi Command Suite Version 7 zur Verfügung.

Darüber hinaus stellte HDS den Hitachi Data Ingestor (HDI), eine neue Version der Hitachi Data Protection Suite sowie Hitachi Content Platform v4 (HCP) vor. Der Data Ingestor arbeitet mit der HCP zusammen und verbessert deren Performance. Er fungiert als Pre-Prozessor für die Daten und lässt die Zugriff auf gespeicherte Inhalte zu, indem er Standard-Zugänge über NFS oder CIFS schafft. HDI stellt einen vor-Ort-Speicher-Cache in ausgelagerten Büros dar; Anwender und Applikationen lassen sich an eine Cloud-basierte oder zentralisierte HCP anschließen. Das Adapter-Tool ist nicht standortgebunden und kann sowohl an Remote- oder Zweigstellen als auch bei Public-Cloud-Standorten zur Verfügung gestellt werden. In Verbindung mit der mandantenfähigen und vielfach einsetzbaren HCP ist es somit möglich, auf nahezu unerschöpflichen, Backup-freien Speicher zugreifen zu können.

»Wir wollen den Kunden Lösungen für langfristige und nachhaltige RZ-Planung an die Hand geben«, sagt Jürgen Krebs, Director Business Development bei der Hitachi Data Systems Deutschland GmbH. Cloud ist schon lange ein Hype, aber jetzt braucht der Anwender funktionierende Lösungen. Darüber hinaus wollen wir Einfachheit, Transparenz und hohe ökologische Effizienz bieten. „Grün“ wird einfach vorausgesetzt, deswegen müssen unsere Lösungen Strom, Platz und Kapazitäten optimiert nutzen.«