Gehaltsspiegel: IT-Branche zahlt besser

JobsKarriere

Mehr Gehalt als im Vorjahr verdienen die Mitarbeiter der IT-Branche. Spitzenverdiener in Führungspositionen können bis zu 110 000 Euro verdienen. Das ergibt der aktuelle Report von Personalmarkt. Die Studie sagt auch, in welcher Großstadt die besten Gehälter gezahlt werden.

Die aktuelle Diskussion über höhere Gehälter im Wirtschaftsaufschwung können die Beschäftigten der IT-Branche gelassen beobachten. Denn Gehälter sind in den letzten Monaten sowieso gestiegen. Und zwar ziemlich deutlich. Rund 3,5 Prozent stiegen die Löhne von Spezialisten und Fachkräften im Vergleich zum Vorjahr. Satte 5,2 Prozent können die Führungskräfte der IT-Wirtschaft nach Hause tragen.

Das ergibt sich aus einer Studie des Beratungsunternehmens Personalmarkt.

Projektleiter sind Spitzenverdiener
Die Spitzenverdiener im Bereich Fachkräfte sind die Projektleiter der IT-Branche im Schnitt verdienen sie 67 000 Euro pro Jahr, ein sattes Plus von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. IT-Berater können 61 500 Euro Jahresgehalt nach Hause tragen, SAP-Berater sogar 63 100 Euro.

Allerdings beträgt der Zuwachs bei den SAP-Beratern in diesem Jahr nur zwei Prozent. »Die drei Buchstaben SAP haben etwas an Wert verloren in Relation zu den anderen IT-Funktionen«, sagt Tim Böger, Geschäftsführer von Personalmarkt und gleichzeitig Projektleiter der Studie.

SAP-Berater sind Spitzenverdiener
Nichtsdestotrotz zählen SAP-Berater auch im Bereich Führungskräfte zu den Spitzenverdienern. Ein SAP Berater in leitender Position darf sich über knapp 100 000 Euro pro Jahr freuen. Mehr verdienen nur IT-Projektleiter mit 104 000 und IT-Leiter mit etwa 110 000 Euro Gehalt pro Jahr.

München, Frankfurt, Düsseldorf
Wer als IT-Experte mehr verdienen will als seine Kollegen, sollte nach München ziehen. Dort verdienen IT-Experten etwa 14,8 Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt. Hinter München liegen Frankfurt am Main und Düsseldorf. In diesen Städten verdient man 14,5 bzw. zehn Prozent mehr als der Bundesdurchschnitt. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass die Lebenshaltungskosten in diesen Städten vermutlich auch deutlich höher sind als der Bundesdurchschnitt.

Gehaltsdatenbank mit knapp 15 000 Datensätzen
Für diese Studie hat Personalmarkt in Kooperation mit dem Magazin »Computerwoche« 48 Unternehmen nach den Gehältern befragt und insgesamt 14 941 Gehaltsdatensätze ausgewertet.

Personalmarkt ist ein Anbieter von Vergütungsinformationen. Das Unternehmen besitzt nach eigenen Angaben eine der größten Gehaltsdatenbanken Deutschlands mit etwa 280 000 Datensätzen.