OpenStack unterstützt Windows Server

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Die Cloud-Software OpenStack soll künftig Microsofts Windows Server 2008 R2 Hyper-V unterstützen und Unternehmen so in die Lage versetzen, in ihren Clouds auch auf Microsoft-Software zu setzen.

Die notwendigen Anpassungen nimmt allerdings nicht Microsoft vor, sondern der Cloud-Spezialist Cloud.com, der bei OpenStack mitentwickelt und dessen Kunden laut Unternehmensangaben wiederholt nach der Integration von Microsoft Virtualisierungstechnologien verlangt haben. Nun will man zunächst eine Referenzimplementierung auf Basis der eigenen Plattform CloudStack entwickeln, die dann ins OpenStack-Repository einfließt.

Mit der wachsenden Nachfrage nach Cloud Computing wachse auch die Nachfrage der Kunden nach Unterstützung ihrer bestehenden Technologien wie Windows Server 2008 R2 Hyper-V, erklärte Cloud.com-Chef Sheng Liang. Man heiße Microsoft in der OpenStack-Community willkommen, sagte Jim Curry, General Manager von OpenStack.

OpenStack startete im Mai mit dem Ziel, eine freie Cloud-Software zu schaffen. Ins Leben gerufen wurde das Projekt vom US-Webhoster Rackspace und der NASA, die Teile des Codes ihrer Cloud-Plattform Nebula beisteuerte. Unterstützt wird das Projekt unter anderem von AMD, Intel, Citrix und Dell.