Cisco bringt neue Produkte und Services für kleinere Firmen

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Viele Netzwerk-Neuheiten gerade für kleine und mittelständische Unternehmen sowie erweiterte Services und günstige Leasing-Pakete sollen Performance, Sicherheit, Inbetriebnahme, Steuerung und Finanzierung geschäftskritischer Infrastrukturen der KMUs verbessern.

Eine ganze Reihe neuer Produkte in den Bereichen Switching, WLAN-Zugang, IP-Telefone und Videoüberwachung soll die Kommunikation vereinfachen und günstiger machen. Zudem sind alle neuen Produkte bereits für IPv6 vorbereitet, einige können sogar in Hybridfunktion bisherige IPv4-Umgebungen und neue IPv6-Verbindungen verarbeiten. Das Zusammenarbeiten aller Komponenten miteinander – auch von anderen Herstellern und verschiedener Geräten und Netze – nennt der Hersteller »Borderless Networks« und treibt dies im KMU- wie Enterprise-Bereich voran.

Die neuen Managed Switches der Cisco 300 Serie etwa böten weit mehr Leistung zu besonders günstigen Preisen und seien zugleich energiesparend, erklärt uns Wolfram Maag, der bei Cisco auch die Ausbildung der Vertriebspartner verantwortet. Die Geräte würden angeschlossene Hardware automatisch erkennen, von Hand müsste nicht mehr viel eingestellt werden. Auch die Funktionen zur Steuerung von QoS (Quality of Service) und zur Sicherheit seien weitestgehend automatisiert.

Auch die neuen IP-Telefone der SPA-300-Serie und das SPA 525G2, die laut Ciscos KMU-Manager Guido Sommer die »Zusammenarbeit und Produktivität der Mitarbeiter erhöhen«, seien ein Ausdruck der Borderless-Networks-Strategie. So könne man je Modell über die IP-Telefone jederzeit eine VPN-Verbindung zum Büro aufbauen, kabellos Breitband-IP-Telefonie durchführen, per USB-Port am Telefon sein Handy aufladen oder automatisch per Bluetooth die Handy-Gespräche über das IP-Telefon führen. Das größte Modell könnte sogar auf seinem Display das Bild der IP-Überwachungskamera darstellen.

Die vorgetellten IP-Kameras schließlich erweitern das Portfolio der Netzwerkgeräte um eine wetterfeste und eine von Lichtverhältnissen unabhängige Lösung, die automatisch erkennt, wann sie von optischen auf Infrarot-Aufnahmen umschalten muss. Zu guter Letzt können die Kameras – auch über Internet und VPN – ihre Aufzeichnungen extern speichern, falls der große interne Speicher nicht reicht – ein anderer Ausdruck der Borderless-Networks-Strategie.

Beim Service schließlich dreht der Hersteller nochmals auf: So muss etwa der Händler nicht selbst immer Ersatzgeräte für einen eventuellen Austausch vorhalten, sondern nur noch den Hochgeschwindigkeits-Service von Cisco für den Kunden aktivieren. Zudem biete man lebenslange Garantie (bei einer üblichen Produktlebensdauer von 5 Jahren). Und der Cisco-Support, der bisher vor allem für große Unternehmen direkt breitstand, ist nun für das gesamte Small Business-Technologie-Portfolio zu haben.

Wer bei der Infrastruktur-Erneuerung ein Liquiditäts-Problem habe, könne all die Investition nun mit Hilfe der günstigen Null-Prozent-Leasing-Optionen cin »EasyLease« über »Cisco Capital« auf längere Zeit verteilen – nicht nur den Produktkauf, sondern auch erweiterte Services und mehr ließen sich so leichter finanzieren.

Mehr zu all diesen Neuerungen soll es in Kürze auf der Cisco Small Business Website geben.

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