Bundesregierung unterstützt Forschungsprojekt für sichere Mobilfunknetze

ForschungInnovationMobileMobilfunkSicherheitSicherheitsmanagement

Ein ASMONIA genanntes Konsortium aus Telekommunikations­unternehmen und Wissenschaftsinstituten soll effektivere Schutzmechanismen für Mobilfunknetze entwickeln. Unterstützt wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

»Es gibt bis dato keine Schutzmechanismen für Mobilfunknetze, die netzübergreifend wirken. Das wollen wir mit diesem Forschungsprojekt ändern«, erklärt Reinhard Schlinkmann, der Projektleiter von ASMONIA. Zwei Ziele hat man sich gesetzt: Auf der einen Seite eine Verbesserung der Sicherheit von Endgeräten, durch neue Verfahren, die Verletzungen der Systemintegrität erkennen. Auf der anderen Seite sichere Netze, durch Erkennung und Abwehr von Angriffen über die Netzgrenzen hinweg. Hierfür soll vor allem der Datenaustausch zwischen den Netzbetreibern optimiert werden.

ASOMNIA steht für Angriffsanalyse und Schutzkonzepte für Mobilfunkbasierte Netzinfrastrukturen unterstützt durch kooperativen Informationsaustausch und soll bis Mai 2013 abgeschlossen sein. Zum Konsortium gehören Cassidian Systems, ERNW Enno Rey Netzwerke, das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie, die FH Augsburg, Nokia Siemens Networks und die RWTH Aachen. Beteiligt sind aber auch die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS), das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die Deutsche Telekom.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ASOMNIA mit 2,82 Millionen Euro (PDF).
2,82