Massenproduktion: Samsungs SSDs senken Preise für Festspeicher

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Die Flash-Laufwerke, die zunehmend Festplatten ersetzen sollen, waren bislang immer ein wenig teurer als die herkömmlichen Harddisks. Die angehende Massenproduktion von 100- und 200-Gigabyte-SSDs könnte dies ändern.

Zwar vermarktet Samsung seine neuen 3,5-Zoll-SSDs mit hohen Speicherkapazitäten gezielt als Enterprise-Lösungen, doch die anlaufende Massenproduktion von Systemen dieser Art könnte auch die Produktionskosten solcher Systeme senken – oft gehörten sie in Notebooks neben den Displays zu den teuersten Komponenten.

Erst vor Kurzem hatte OCZ seine neuen und extrem schnellen Solid State-Laufwerke vorgestellt und wollte so speziell die Hersteller von großen Speichersystemen ansprechen. Gegen einen preiswerten Massenproduzenten wie Samsung kann der Pionier allerdings kaum bestehen – der hat sich als ersten Kunden schon den Speicherhersteller EMC gesichert, produziert seit September und beginnt nun die Herstellung in hohen Mengen.  Der koreanische Hersteller kann so längerfristig die Preise niedrig halten.

Samsung vermarktet zudem die Energiesparfunktionen und eingebauten Sicherheitsfunktionen. Man setzt die 29.000 IOPS Schreibgeschwindigkeit des Systems in Vergleich mit herkömmlichen Platten: Man sei 130 Mal schneller als eine Festplatte mit 15.000 Umdrehungen pro Sekunde (entspricht 350 IOPS). An die doppelt so schnellen OCZ-Neuheiten kommt dies zwar immer noch nicht heran, doch die Geschwindigkeit einer  Harddisk übertrifft Samsung ohnehin bei Weitem – und den Preis der Konkurrenz vermutlich auch (beide Hersteller gaben keine Preise bekannt, weil sie zunächst nur auf Verhandlungsbasis an große Hersteller liefern).

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