StreetView Einspruchsfrist läuft aus

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Nutzer, die Google davon abhalten wollen, ihre Immobilie in Google Street View darzustellen, können nur noch bis Freitag, den 15. Oktober, Einspruch erheben: Der für Google zuständige Hamburger Datenschutzbeauftragte wies erneut darauf hin.

Das Ende einer ersten Widerspruchsfrist für Immobilienbesitzer und Mieter, die sich als StreetView-Opfer empfinden, läuft kommenden Freitag aus. Am Montag wies Johannes Caspar, Datenschutzbeauftragter der Stadt Hamburg, erneut darauf hin. Googles erste Meldung vom August zur Einspruchsfrist zu den ersten 20 deutschen StreetView-Städten war vermutlich bei den Betroffenen schon in Vergessenheit geraten.

Mieter und Eigentümer können einen Löschantrag stellen, durch den Gebäude oder Grundstücke unkenntlich gemacht werden. Nutzer können ihren Einspruch per Post oder online melden. Wer den Termin verpasst, kann Bilder vom umstrittenen Gebäude im Nachhinein »pixeln« lassen.

Weil Google zunächst nur Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt/Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal mit StreetView-Funktion versieht, folgen Einspruchsfristen für weitere Orte später. Einspruch für die anderen Orte kann jetzt aber schon angemeldet werden.

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