Microsoft: Kostenlose Security Essentials auch für Firmen

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Wie versprochen hat Microsoft die Lizenzbestimmungen seiner Security Essentials geändert, so dass nun auch kleine Firmen die kostenlose Sicherheitslösung auf bis zu zehn PCs einsetzen dürfen.

Damit hebt man die strikte Trennung von Produkten für Privat- und Business-Nutzer auf, denn bislang waren die Security Essentials Privatnutzern vorbehalten, während es für Firmen die Forefront-Produkte gab. Letztere gibt es natürlich immer noch, doch vor allem kleinere Firmen haben nach Meinung von Microsoft oft gar nicht das Know-how oder die Ressourcen, sich um eine solche Sicherheitslösung zu kümmern. Diesen will man mit den Security Essentials eine einfache Alternative anbieten.

In den überarbeiteten Lizenzbestimmungen der Security Essentials ist nun der Einsatz in Kleinunternehmen explizit erlaubt. Was als Kleinunternehmen gilt, schreibt Microsoft nicht vor, schränkt aber ein, dass das Programm nur auf maximal zehn Geräten installiert werden darf und nicht auf solchen, auf denen eine Enterprise-Version von Windows läuft.

Microsoft hatte die Security Essentials vor einem Jahr auf den Markt gebracht und damit Windows Live One Care ersetzt, für das es nur noch bis Ende 2010 Updates gibt. Die Software bietet Echtzeit- und On-Demand-Scanner und wird wohl bald in der zweiten Version veröffentlicht. Deren Beta befindet sich seit Juli in der Testphase.