Taiwanische Auftragshersteller verweigern HP den Gehorsam

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Viele der Notebook-Produzenten in Taiwan wollten die HP-Aufträge mit den viel zu geringen Gewinnmargen nicht annehmen.

Wie die taiwanische Commercial Times berichtet, wollen viele Hersteller die Aufträge mit den geringen Gewinnmargen nicht mehr akzeptieren. Da der taiwanische Dollar inzwischen auch mehr wert ist und die Aufträge noch in US-Dollars abgerechnet werden, bleibt für die Auftragshersteller so gut wie gar nichts mehr übrig.

Quanta Computer, Compal Electronics und Wistron haben alle die Mini-Gewinn-Aufträge von HP abgelehnt, Quanta soll sogar seine Investments in der chinesischen Fabrik in Chongqing verringert haben. Die Commercial Times zitiert dabei einen Analysten von Goldman Sachs Asia, der gesagt haben soll, dass dies den harten Preiskampf, der seit Anfang 2010 besonders schlimm wütet, wieder entzerren könnte.

So soll zum Beispiel Quanta im Jahr 2011 weniger Notebooks ausliefern, aber profitabler sein.

Die Aufträge mit den niedrigen Gewinnmargen sollen schließlich von Flextronics anerkannt worden sein – noch viel billiger als vom bisherigen Auftragnehmer Quanta.

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