Pioneer will 2012 den Navi-Herstellern an den Kragen

MobileSmartphoneWorkspaceZubehör

Während sie auf dem Smartphone und bei handlichen Mobilgeräten ihre Felle davonschwimmen sehen, fühlten sich die Macher von Navi-Systemen in ihrer Automobilnische einigermaßen sicher. Die Japaner wollen das ändern.

Bislang waren PDAs oder Smartphones mit ihren günstigen Navi-Lösungen noch kein ernstzunehmender Ersatz für die fest eingebauten Systeme mit größeren blendfreien Displays. Doch die Tüftler von Pioneer haben in Japan auf der Createc-Show gerade einen Prototypen vorgestellt, beim dem es TomTom & Co. ganz schön schwindlig werden dürfte: Sie nutzen die frei erhältliche Navi-Software (z.B. von Google oder Nokia) und kombinieren sie mit einem Head-Up-Display für die Windschutzscheibe. So sieht der Fahrer beim Blick auf die Straße, wo er abbiegen soll.

Das System werde 2012 marktreif sein. Schon heute habe der Laser des Head-Ups kein Problem, ein kontrastreiches, helles und farbiges Bild auf die Autoscheibe zu projizieren. Man denke auch daran, das System zur Nachrüstung anzubieten. Es müsse nur ein kleines Kästchen auf das Armaturenbrett befestigt werden.

Der Prototyp verbindet sich mit einem Android-Smartphone und nutzt dessen GPS- und Navi-Daten. Selbst an Wetter- und Verkehrsdaten käme man über dessen Online-Verbindung heran. Durch die Einbindung vorhandener Handys könne die Head-Up-Lösung auch recht preiswert ausfallen. Ein Demo-Video auf YouTube zeigt den Messe-Einsatz.

Headup-Video