Studie: Die Infrastruktur leidet unter den Cyber-Attacken

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Bei jedem erfolgreichen Einbruch in die Security-Infrastruktur entstehe ein Schaden von durchschnittlich 850.000 Dollar, rechnet eine neue Sicherheitsstudie von Symantec hoch.

Der Softwarehersteller beziffert nicht nur die Folgen erfolgreicher Attacken, sondern zeigt auch die wachsende Zahl von politisch motivierten Angriffen auf Netzwerke und staatlicher Infrastruktur auf. Nur etwa ein Drittel der typischen Ziele solcher Angriffe fühle sich ausreichend präpariert und sicher, will die Studie herausgefunden haben. Das gelte selbst für staatliche Einrichtungen, Banken und Finanzsektor. 48 Prozent der befragten Einrichtungen rechnen binnen der nächsten zwölf Monaten mit weiteren Attacken und 80 Prozent denken, dass die Häufigkeit und Frequenz solcher Vorkomnisse zunehme.

Die Auswertung der erfolgreichen Attacken der letzten fünf Jahre habe ergeben, dass auf der Basis von zehn Fällen sich ein Durchschnittsschaden von besagten 850.000 Dollar ergebe. Darin enthalten seien auch Verdienstausfälle der jeweiligen Organisation aufgrund des Ausfalls der Infrastruktur.

»Jede Organisation sollte daran arbeiten, geschützt zu sein, up-to-date zu bleiben, alle Mitarbeiter auf die interne Sicherheitsrichtlinien einzuschwören und natürlich die Systeme rund um die Uhr zu überwachen«, empfiehlt Symantec-Direktor Iias Chantzos, der in Europa und Asien die Regierungen in Sicherheitsfragen berät. »Wir sollten uns endlich von der falschen Vorstellung verabschieden, dass Online-Security lediglich mit Kreditkarten-Fraud oder Abwehr von SPAM zu tun hat. Es geht letztlich auch um die nationale Sicherheit«, betont Chantzos.