IBM hängt Lotus Notes in die Cloud

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Erst war vor knapp einem Jahr das Unternehmens-E-Mail-System LotusLive iNotes dran, nun wurde die ganze Notes-Suite für das Cloud Computing fit gemacht.

IBM hat heute das Update seiner LotusLive-Plattform vollzogen und bietet darüber nun alle Kommunikations- und Kollaborations-Funktionen an, die Unternehmen beim Einsatz ihres netzwerkgestützten Notes gewohnt sind. Laut dem Technikkonzern gebe es im Online-Zugriff keinerlei funktionale Einschränkungen: Ob E-Mail mit den ausgefeilten Archivfunktionen oder die Kalenderverwaltung, das Instant Messaging, Web-Konferenzen, Datei-Austausch und selbstverständlich der eigene Social-Networking-Service nebst Foren, auch via Cloud sei alles machbar und verfügbar. Warum dann umsteigen? »Für viele Firmen wird es kostengünstiger, auf diese Weise mit ihren Kunden, Partnern, Ablegern und Außenstellen zu kommunizieren.« Außerdem sorge IBM für die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Systems, verspricht IBMs-Cloud-Manager Sean Poulley.

LotusLive Notes wird 5 Dollar pro Monat und Nutzer kosten. Dafür erhält jeder User großzügig bemessene 25 GByte Speicherplatz. Im Vergleich zum E-Mail-Dienst iNotes sei der ziemlich günstig, denn der koste auch schon 3 Dollar pro Nutzer und Monat. Wer die ganze Lotus Suite mitsamt Web-Konferenz und sozialem Netzwerk ordert, zahle 10 Dollar pro Nutzer/Monat.