Opera startet Marktplatz für Mobilwerbung

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Während die meisten Firmen bei mobiler Werbung vor allem auf Smartphone-Nutzer schielen, will Opera das bislang weitgehend ungenutzte Potenzial von Werbung auf einfacheren Handys heben.

Zugang zu diesen hat man schließlich mit Opera Mini millionenfach. Opera zufolge ist der schlanke Browser, der Webseiten für die beschränkten Fähigkeiten normaler Handys anpasst und optimiert, auf 66,5 Millionen Geräten installiert. Die will man künftig über den Open Mobile Ad Exchange Service mit Anzeigen beliefern und so Werbekunden neue Zielgruppen eröffnen sowie Publishern die Möglichkeit geben, Umsätze zu generieren. Sie können laut Opera festlegen, wo und wann auf ihren Seiten Werbung eingeblendet werden soll und müssen dafür nur ein kleines Javascript einbetten.

Weitere Details zum Open Mobile Ad Exchange Service liefert Opera derzeit noch nicht, selbst auf der zugehörigen Website sammelt man nur Kontaktinformationen von interessierten Werbekunden und Publishern. So bleibt einstweilen etwa unklar, wie die Werbeerlöse zwischen Opera und Publishern aufgeteilt werden.

Der Service entstammt der Übernahme von AdMarvel im Januar diesen Jahres und soll Opera zufolge ein ausgefeiltes Kampagnenmanagement bieten und Reports nahezu in Echtzeit liefern.