IBM will HP- und Oracle-Kunden weglocken

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Seit einem Monat gibt es in den USA eine spezielle Marketingkampagne, um den Stammkunden der Konkurrenz eine IBM-Migration schmackhaft zu machen. Nun wird die eindeutige Offerte schrittweise auch den europäischen Firmenkunden offeriert.

Offensichtlich wollen die Strategen von Big Blue den heraufziehenden Konflikt zwischen HP und Oracle – wegen Mark Hurds Nachfolger Leo Apotheker gab es schon öffentlichen Schlagabtausch – ausnutzen, um interessierte Unternehmenskunden von diesem Umfeld »zu befreien«. Das lukrative Angebot an bisherige Nutzer von HP- oder Oracle-Server lautet: Zahlungsfreiheit bis 2011, wenn man sich nun für die Migration auf einen IBM Power Server entscheidet.

Zusätzlich bietet der Konzern an, die »monatlichen Kosten so zu planen und zu managen«, dass es besser zum Budget des Unternehmens passe. Eine verklausulierte Offerte, die durchaus Preisnachlässe bedeuten könnte. In Amerika habe man mit diesem Angebot jedenfalls rund 500 Migranten gewinnen können, berichtet IBM stolz. In den vergangenen vier Jahren waren es insgesamt um die 2600 Firmenkunden, die man direkt von der Konkurrenz habe abwerben können, laute die Erfolgsbilanz.