Data Robotics bringt neues Drobo-NAS für Firmen

Big DataData & StorageNetzwerkeStorage

Mit DroboPro FS hat Data Robotics den großen Bruder des Drobo FS vorgestellt. Dieser nimmt mehr Festplatten auf, hat zwei Netzwerk-Ports und bietet Synchronisationsfunktionen.

Das DroboPro FS bietet acht Schächte für SATA-Festplatten und hat damit ein anderes Gehäuseformat als das kleine Modell Drobo FS mit fünf Laufwerksschächten. Mit einem Rackmount-Kit lässt es sich im Server-Rack unterbringen, wo es drei Höheneinheiten einnimmt. Das Gerät setzt wie die anderen Drobo-Modelle auf Data Robotics BeyondRAID-Technologie, die alle zur Verfügung stehenden Festplatten intelligent verwaltet. Wird eine neue Platte eingesteckt oder eine Platte durch eine mit größerer Kapazität ersetzt, organisiert das NAS den Speicherverbund selbständig neu – je nach Einstellungen des Anwenders mit einfacher oder doppelter Festplattenredundanz. Fällt eine Platte aus, wartet das System nicht, bis eine neue Platte an Bord bist, sondern beginnt sofort damit, den Datenbestand auf den verbleibenden Platten neu zu organisieren, um einen größtmöglichen Ausfallschutz sicherzustellen.

Das DroboPro FS besitzt zwei Schnittstellen für Gigabit-LAN und gewährt Windows-, Mac- und Linux-Systemen Zugriff auf die Daten. Der Linux-Support befindet sich aber noch in der Beta-Phase. Das System arbeitet mit Apples TimeMachine zusammen und lässt sich mit DroboApps erweitern.

Im Laufe des Oktobers will Data Robotics dem DroboPro FS mit DroboSync eine Synchronisationsfunktion zur Seite stellen, um den kompletten Datenbestand des Gerätes mit dem eines anderen abzugleichen. So kann man eine stets aktuelle Datensicherung an einem andern Standort vorhalten.

DroboPro FS kostet 1499 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.