US-Justiz untersagt Absprachen zu Abwerbungen zwischen Apple, Google & Co.

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Adobe, Apple, Google, Intel, Intuit und Pixar hatten Vereinbarungen getroffen, sich gegenseitig keine Mitarbeiter abzuwerben. Dagegen ging das US-Justizministerium vor und konnte nun eine Einigung mit den Firmen erzielen.

Mit Erreichen der Einigung hat das Justizministerium eine Wettbewerbsklage eingereicht, um die Einigung absegnen zu lassen. Diese würde dann für fünf Jahre gelten und den Firmen derartige Absprachen untersagen.

Die Absprachen hätten den Wettbewerb um hochqualifizierte Angestellte verhindert, bemängelt das Justizministerium, und den Angestellten Karrierechancen verbaut. Den Ermittlungen zufolge reichen die Absprachen bis ins Jahr 2005 zurück, damals sollen Apple und Adobe einen Abwerbestopp vereinbart haben. 2006 legte Apple dann eine ähnliche Vereinbarung mit Google nach, 2007 mit Pixar. Google seinerseits hatte Absprachen mit Intel und Intuit, die beide aus dem Jahr 2007 datieren.

Auch wenn es in den Absprachen vor allem um so genannte Cold Calls ging, untersagt die Einigung mit der Justiz den Firmen nun auch sämtliche anderen Vereinbarungen beim Recruiting und im Umgang mit Bewerbungen.