
Zyxel Access-Point WAP3205 im Test
Zyxel bietet mit dem WAP3205 einen Access-Point für kleine Firmen an, der unter 60 Euro kostet. Das Gerät lässt sich flexibel einsetzen und taugt auch als Repeater, Bridge und WLAN-Client, im Test ist der Datendurchsatz allerdings mau.
Der Zyxel WAP3205 ist als Tischgerät konzipiert, lässt sich jedoch mit der rückseitigen Halterung auch an der Wand anbringen. Das Gerät besitzt zwei Antennen, die abnehmbar sind und sich bei Bedarf durch leistungsfähigere Antennen ersetzen lassen. Möglicherweise verhilft man dem Access-Point so zu einem höheren Datendurchsatz, denn im Test ist die Leistung gering. So wurden zwischen Access-Point und einem Computer im selben Büro nur 5 MByte/s übertragen, im Nachbarbüro sank der Durchsatz bereits auf 3800 kByte/s. Mehrere Räume weiter, es waren also mehrere Rigips-Wände zu überwinden, fällt die Übertragungsrate auf unter 1500 kByte/s – Dateitransfers ziehen sich so störend in die Länge. Beim Verlassen des Stockwerks reißt die Verbindung komplett ab.
Immerhin zeigt sich der WAP3205 erfreulich genügsam und benötigt im Betrieb nur durchschnittlich 4 Watt. Werden keine Daten übertragen sinkt die Leistungsaufnahme gen Null.
Der Zyxel WAP3205 ist schnell in Betrieb genommen, nach dem Anschließen von Stromversorgung und Netzwerkkabel wird das Gerät konfiguriert. Hierzu muss sich mindestens ein PC im selben IP-Bereich wie der WAP3205 befinden. Die Web-Oberfläche ist übersichtlich aufgebaut, ein Wizard, der durch die Konfiguration führt, fehlt allerdings.
Zwar kann der WAP3205 auch als Repeater, Bridge und Client-Adapter eingesetzt werden, im Test haben wir uns jedoch auf den Einsatz als Access-Point konzentriert. Sind alle Einstellungen vorgenommen, muss das Gerät neu starten. Der Bootvorgang dauert nicht lange – anschließend ist der Access-Point einsatzbereit.
Der WAP3205 funkt nach 802.11b/g/n und unterstützt WEP, WPA und WPA2, jedoch nur mit Pre-Shared-Keys (PSK) und nicht im Zusammenspiel mit einem Authentifizierungsserver. Das dürfte viele Firmen abschrecken. Gut gefällt dagegen der Timer, mit dem sich das Funknetzwerk an einzelnen Tagen oder zu bestimmten Zeiten deaktivieren lässt – so läuft das WLAN am Wochenende oder nach Feierabend nicht einfach weiter.
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