Studie: Online-Shopping ist nicht umweltfreundlich

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Dass Online-Shopping den CO2-Ausstoß verringert, ist möglicherweise nur ein Mythos. Eine Studie will nachweisen, dass dies meistens nicht der Fall ist. Ähnliches gilt auch für das Arbeiten im Home Office.

Erst vor wenigen Tage hatte eBay einen Report veröffentlicht, wonach angeblich das Handeln über die Auktionsplattform die CO2-Emissionen reduziert (ITespresso berichtete). Offensichtlich kann man das auch anders sehen.

Ein Report des »Institution of Engineering and Technology« (IET) hat die wenig beachteten Nebeneffekte des Online-Shoppings analysiert und kommt zu einem ganz anderen Schluss. Demnach wird nur unter ganz bestimmten Umständen ein positiver Effekt auf die CO2-Emissionen erzielt.

Mindestens 25 Bestellungen oder 3,5 Einkaufsfahrten

Positive Folgen für das Klima treten nur auf, wenn folgende Kriterien erfüllt seien: Der Online-Einkauf muss 3,5 herkömmliche Shopping-Touren ersetzen oder 25 Bestellungen müssen zur gleichen Zeit geliefert werden oder die Einkaufsort liegt in einer Entfernung von mehr als 50 Kilometern.

Auch das viel gelobte Home Office ist nicht unbedingt klimafreundlich. Es kann den Energieverbrauch zu Hause um bis zu 30 Prozent erhöhen. In der Firma dagegen ist zu erwarten, dass die Energie deutlich effizienter eingesetzt wird.