Aus Logical Domains wird Oracle VM Server für Sparc

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Oracle hat auf der Oracle OpenWorld eine neue Version der Virtualisierungslösung Logical Domains vorgestellt, die nach der Übernahme von Sun durch Oracle nun auf den Namen Oracle VM Server für Sparc hört.

Oracle VM Server für Sparc 2.0 ist auf den Servern der T-Serie vorinstalliert, zu denen auch die neuen Systeme mit T3-Prozessor zählen. Auf ihnen können mithilfe der Virtualisierungslösung bis zu 128 virtuelle Server mit unterschiedlichen Betriebssystemen laufen, denen sich die benötigten Ressourcen dynamisch zuweisen lassen. Je nach Bedarf kann ein virtueller Server so auf mehr oder weniger Prozessorkerne und Arbeitsspeicher zugreifen, um unter Last eine höhere Leistung bringen zu können beziehungsweise bei geringer Last Ressourcen für andere virtuelle Server freizumachen.

Oracle hat das Power-Management optimiert – unter anderem lassen sich einzelne CPU-Kerne deaktivieren, wenn sie nichts zu tun haben – und die Zuweisung von PCIe-Geräten überarbeitet. Diese können nun direkt angesprochen werden, ohne den gesamten Bus zuzuweisen. Zudem unterstützt Oracle VM Server für Sparc 2.0 die kryptografischen Co-Prozessoren der neuen T3-CPUs, so dass bei Bedarf Verschlüsselungskapazitäten zugewiesen werden können.