AppUp: Intel startet App Store für Netbooks

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Apple und Google fahren mit ihren App Stores fleißig Umsätze ein, weshalb nun auch Intel einen solchen eröffnet. Da der Chipriese allerdings bei Smartphones wenig zu melden hat, handelt es sich um einen App Store für Netbooks – in diesen steckt schließlich fast immer ein Intel-Prozessor.

Angekündigt hatte Intel seinen App Store bereits zu Jahresanfang auf der CES, die offizielle Eröffnung hob man sich allerdings für das Intel Developer Forum (IDF) auf, wo man nun auch den Namen präsentierte: Intel AppUp Center. Dort finden sich, wie man es von den bekannten App Stores der Konkurrenz gewohnt ist, zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Apps, etwa Spiele, Tools für Social Networking, Utilities und vieles mehr. Da Intel bei den kostenpflichtigen Apps den Account erst nach 24 Stunden belastet, können die Apps zunächst ausprobiert und der Kauf rückgängig gemacht werden, ohne dass Kosten anfallen.

Die meisten der im AppUp Center angebotenen Apps laufen unter Windows XP, einige auch unter Windows 7 und unter Intels Linux-Derivat Moblin. Noch ist die Gesamtzahl der Apps allerdings überschaubar und liegt bei rund 720, weshalb Intel möglichst schnell viele Entwickler gewinnen will und das Intel AppUp Developer Program gestartet hat, dem man den Intel Million Dollar Development Fonds zur Seite stellt. Entwickler können die Preise für ihre Apps frei wählen und erhalten 70 Prozent des Verkaufserlöses, 30 Prozent verbleiben bei Intel.

Netbook-Besitzer will man in den App Store locken, indem man diesen auf Netbooks vorinstalliert. Intel zufolge wollen dies die großen Einzelhändler Best Buy, Dixons aus Großbritannien und Croma aus Indien bei allen ihren Geräten tun. Ebenso will Asus ab Oktober mit dem Asus App Store eine Version des AppUp Centers auf alle seine Netbooks packen.