E-Ink: 50 Millionen Dollar Einnahmen in nur einem Monat

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Die stromsparende Displaytechnik aus den USA, mittlerweile taiwanisch, wächst mit den E-Reader-Verkäufen. Die aktuellen Umsatzmeldungen zeigen, dass sich der Kauf der Technik gelohnt hat.

Der taiwanische Hersteller Prime View International hatte vergangenes Jahr den US-Erfinder E-Ink geschluckt, dessen Displaytechnik wenig Strom braucht und auch ohne »Saft« ein klares Bild aufrechterhält. Prime View stellte bereits die ersten Amazon Kindles her und wurde durch E-Ink über Nacht zum Marktführer bei Displays.

Der Kauf hat sich gelohnt: die entstandene taiwanische E-Ink Holdings meldet jetzt für den August 2010 satte 50,3 Millionen US-Dollar (also eigentlich 1,6 Milliarden Taiwan-Dollar) Betriebseinkommen, berichtet die taiwanische Digitimes.

Der jährlich steigende Umsatz und Gewinn wird sich noch weiter steigern, sagt Firmenchef  YS Fu. Im September habe man noch viel mehr Aufträge erhalten, unter anderem wieder von Amazon. Das Wachstum werde sicher bis Dezember anhalten, und so müsse man seine Produktionskapazitäten ausweiten – und das, obwohl Samsung aus dem E-Book-Markt aussteigt. Die Zusammenarbeit bleibe aber bestehen – vor allem bei kommenden Notebooks.

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