Internet Explorer schon wieder angreifbar?

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Diesmal scheint etwas Schlimmeres dahinterzustecken als üblich, befürchtet Rik Ferguson von Trend Micro – nachdem das Microsoft-Sicherheitsteam am Freitagabend vergangener Woche per Twitter-Meldung ankündigte, den Meldungen übers Wochenende nachzugehen. Seither kam aber nichts nach.

Ein Tweet des Microsoft Security Response Teams von Freitagabend vergangener Woche deutete darauf hin, dass ein gefährlicher Bug im Internet Explorer schlummerte. »Your Secrets are not safe with MIE« betitelte Trend Micros »Senior Security Advisor« Rik Ferguson seine Interpretation dazu.

Die Twitter-Meldung klang geheimnisvoll, denn eigentlich war kein neues Leck bekanntgeworden. Aber nach dem Wochenende kam auch kein Patch außer der Reihe – verheimlicht Microsoft also etwas oder war es nicht so gefährlich, wie Ferguson vermutete?

Der Security-Blogger glaubte, es könne sich auf die Weiterentwicklung einer Lücke beziehen, die Chris Evans von Google im Dezember letzten Jahres in einem Eintrag veröffentlicht hatte.  Die Lücke sei auch im Internet Explorer 8 enthalten, hieß es damals schon. Ob ein Patch zur neuen Version im Patchday-Bugfix-Paket für September enthalten ist, ist noch nicht bekannt. In der Vorankündigung der Patches spricht MS zwar von vier kritischen Lecks – genannt wird aber nur, dass Fehler in »Betriebssystem-Komponenten« beseitigt würden. Zu denen zählt vielleicht auch der Internet Explorer.

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