Bericht: Apple könnte Infineon als Zulieferer fallen lassen

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Apple bereitet sich angeblich schon auf die nächste iPhone-Generation vor – und will bei den Chips lieber auf Qualcomm setzen.

Wie Josh Ong vom meist gut informierten Dienst AppleInsider schreibt, könnte sich das Unternehmen entscheiden, von der ehemaligen deutschen (und jetzt Intel zugehörigen) Firma zur Konkurrenz von Qualcomm zu wechseln. Zuvor waren Breitband-Konnektoren-Chips für das iPad 3G und alle iPhones seit 2007 von Infineon ausgestattet worden.

Qualcomm produziert viele Chips für die in USA verbreitete CDMA-Technik (der Hersteller hat diesen Standard sogar selbst erfunden) – Amerikas Gegenstück zum europäischen GSM. Der mögliche Wechsel nährt die Gerüchte, Apple plane ein Gerät, das mit CDMA funktionieren kann – und sei außerdem nicht mehr so abhängig von einem einzelnen Anbieter.

Ein Stellenanzeige, die im August von Qualcomm auf deren Website veröffentlicht wurde, sucht einen »iPhone-Entwickler-Guru für die Entwicklung des anspruchsvollsten Produkt Ihres Lebens« – auch das passt zu einer Apple-Entwicklung, denn dort muss jedes Produkt von Steve Jobs als »magisch« verkauft werden können.

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