Sicherheits-Check in allen virtualisierten PC-Netzen

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Mit OfficeScan 10.5 will Trend Micro die Endpunktsicherheit in virtuellen Umgebungen mit dem VDI-Standard beschleunigen und übergreifend über alle virtuellen PCs anbieten.

Die neue Produkmeldung ging fast unter, als am selben Tag die Trend-Micro-Chefin Eva Chen ankündigte, man sei offen für einen Kauf durch Größere.

»Virtual Desktop Infrastructure Intelligence« nennt Trend Micro die Technik, die hinter dem neuen OfficeScan 10.5 steckt. Auch physische PCs werden in den Gesamtscan der virtuellen mit einbezogen.

Unabhängig vom Hypervisor der Virtualisierung (VMware, Microsoft, Citrix usw.) soll das Tool über alle virtuellen PCs hinweg Sicherheit bieten. OfficeScan 10.5 biete »end point security« für Mittelstands- und Großunternehmen. Wer in diesen größeren Umgebungen bestehende Lösungen für physikalische Rechner auf die virtuell, dort hin gelieferten virtuellen PCs, nur übertrage, riskiere entweder Schaden oder Leistungseinbußen, heißt es beim Sicherheitsanbieter. Denn durch einfache sequentielle Ausführung pro virtuellem Rechner würden »Antivirus-Stürme« oder das so genannte »9-Uhr-Anmelde-Problem« das Netz lahmlegen. Dies vermeide die neue Trend-Micro-Software durch Optimierung und VDI-übergreifende Arbeit.

Der Sicherheitsanbieter hat sich in letzter Zeit immer mehr auf virtualisierte Systeme  konzentriert und bietet hier weitere Informationen zum Thema.
Die deutsche Version des Programms und des Zusatzmoduls »VDI Awareness« sollen ab Ende September 2010 erhältlich sein. Preise würden erst dann auf Anfrage bekanntgegeben.

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