Fehlangaben und überteuert: Cisco zahlt 48 Millionen Dollar Strafe

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Nach US-Recht darf eine Fima nicht mehr vom Staat verlangen als von der freien Wirtschaft. Nach HP wird nun auch Cisco vom Justizministerium für die Verschwendung von Steuergeldern belangt.

Dass Behörden keine Kunden sind, die man einfacher ausquetschen kann als andere, musste schon HP erfahren und 555 Millionen Strafe berappen. Die Regierung sieht dies als Verschwendung von Steuergeldern. Noch viel schlimmer an dem Cisco-Fall ist, dass Cisco und sein Partner Westcon wissentlich Fakten unterschlugen oder sie falsch benannten – was zu einem höheren Preis führte als von mehreren Behörden erwartet.

Gemeinsam müssen beide nun dafür bezahlen. Schon HP, IBM, EMC und andere mussten feststellen, dass das Behördengeschäft nicht mehr so problemlos wie früher ist. Auch gegen Oracle wird derzeit ermittelt.

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