IBM packt Mainframe auf einen Chip

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Ab dem 10. September werde der »schnellste Mikroprozessor der Welt« ausgeliefert. Der »zEnterprise« sei auf den Rekordwert von 5,2 GHz getaktet.

Die superschnelle Rechenleistung der neuen CPU soll vor allem die wachsende Menge von Daten und Geschäftstransaktionen in einer global vernetzten Welt bewältigen.

IBM bekräftigt, man habe für die Technik hinter dem Chip bereits 1,5 Milliarden Dollar investiert und dabei die letzten drei Jahre eng mit Top-Kunden zusammengearbeitet, um die zEnterprise-CPU fertigzustellen. IBM-Labors in Texas, Deutschland, Israel und Indien hätten zu der Entwicklung beigetragen.

Der erste Chip aus der Reihe ist der z196, ein Mehrkern-System mit insgesamt 1,4 Milliarden Transistoren auf 512 Quadratmillimetern Oberfläche. In der Herstellung nutze man IBMs 45-Nanometer-SOI-Technik der Fabrik in East Fishkill, New York.

Der Mainframe-Prozessor enthalte das von IBM patentierte »embedded DRAM«, das es ermöglicht, Dinge wie DRAM-Caches und Mikroprozessoren auf demselben Chip zu platzieren. Dies bringe mehr Leistung und spare zudem Strom.

Der z196 sei IBMs leistungsfähigster Prozessor, der jemals gebaut wurde – und könne mehr als 50 Milliarden Befehle pro Sekunde ausführen. Gleich 96 davon kommen im neuen Mainframe zEnterprise 196 zum Einsatz.

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