Skypes SIP-Dienst ist fertig

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Das größte Manko an Skype für den Unternehmens-Einsatz: Es arbeitete nicht mit standardisierten VoIP-Telefonanlagen. Skype-Entwickler machten sich daran, den Dienst kompatibel zum SIP-Standard zu machen. Jetzt heißen die Früchte der Arbeit »Skype Connect 1.0«, das den Telefondienst mit den SIP-Telefonanlagen verbindet.

Skype Connect verbindet die Skype-eigene Internettelefonie mit den SIP-Telefonanlagen oder mit auf dem SIP-Standard beruhenden Unified-Communications-Systemen. Schon länger entwickelt Skype diese Anbindung, mit der Fertigstellung hat das Unternehmen seinen Service in Skype Connect 1.0 umbenannt.

Damit sollen kostenfreie Telefonate zu Skype-Nutzern auch über herkömmliche Telefone möglich sein, die an der SIP-Anlage angeschlossen sind. Angerufen wird dazu ein »Skype Channel« im SIP-System. Für diese virtuelle Telefonleitung, die Gesprächs-Ein- und Ausgang erlaubt, verlangt Skype 6,95 US-Dollar im Monat. Schließlich ist damit kein dediziertes Skype-Telefon mehr nötig.
Dies liegt in Skypes Plan, sich mehr den Geschäftskunden zu widmen und so mehr Geld zu verdienen. In den Unterlagen zum beantragten Börsengang spricht das Unternehmen bereits davon, speziell KMUs mit neuen Produkten anzugehen. 2400 Unternehmen hatten bereits am Betatest teilgenommen, technische Kooperationen bestehen bereits mit Cisco, Avaya und Shoretel.

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