Kommerzielle Quantenkryptografie-Systeme geknackt

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Ein norwegisches und ein deutsches Team empfanden offenbar die Bezeichnung »unknackbar« als Aufforderung, dies doch zu tun.

Die Quantenphysik sei einfach nicht komplett umgesetzt worden, erläuterte Professor Gerd Leuchs vom Optischen Institut der Uni Erlangen ggenüber Journalisten die Mängel an den beiden kommerziellen Lösungen zur Quantenkommunikation.

Die beteiligten norwegischen Teams von der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technik veröffentlichten , wie sie in Zusammenarbeit mit den deutschen Spezialisten die beiden kommerziellen Lösungen für sichere Quantenkommunikation überlisteten.

Die »wissenschaftlichen Hacker« nutzten einfach einen Laser, um den Photonen-Detektor zu täuschen. Der empfing schließlich ein »ok«, während sie die Daten abgriffen und ein neues gefälschtes Signal an den Empfänger  sendeten. Weil der Detektor glaubte, das richtige Lichtsignal empfangen zu haben, würde niemand die Datenfälschung oder Datendiebstahl bemerken.

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