Berliner lizenzieren E-Book-Shop an Asus

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Die Firma txtr, deren E-Book-Reader noch immer nicht auf dem Markt ist, habt schon so viele Abkommen mit Buchverlagen, dass Asus den txtr-E-Book-Laden des Berliner Startups gerne unter seinem Namen betreiben möchte.

Der taiwanische Hersteller Asus ist Pionier bei Netbooks und stellte zur Computex in Taiwan auch einen eigenen E-Book-Reader und ein Tablet vor. Nur eines fehlt: Der Einstieg in Geschäft mit Büchern. Die Firma txtr in Berlin geht das Geschäft andersherum an: Bevor ihr Lesegerät auf den Markt kommt (vorbestellen kann man ihn hier), hat sie bereits einen Onlineshop für E-Books – und rund 20.000 deutsche und 70.000 englische Titel im Angebot. Das gefiel Asus, denen ein entsprechendes Angebot noch fehlt.

Nachdem vor wenigen Tagen die Wirtschaftswoche über die künftige Kooperation von txtr und Asus berichtete , hakte die österreichische Futurezone-Redaktion  nach und berichtete ebenfalls. Txtr-Sprecher Fabian Heinrich bestätigte beide Berichte

Demnach wird der Hersteller aus Taiwan für seinen Einstieg ins E-Book-Business den Shop von txtr.com für seinem Einstieg ins E-Book-Geschäft nutzen. Dies geschehe über eine Lizenz zur Nutzung der Shop-Software, die auch die Mobil-Apps der Berliner umfasst. Das Buchangebot soll außerdem in den Asus-Shop integriert werden. Teil des Deals ist zudem, dass Txtr an jedem im Asus-Bookstore verkauften Buch mitverdient. Angeblich bezieht sich die Vereinbarung zuerst nur auf Europa.
Den eigenen Reader, den die Berliner vergangenes Jahr angekündigt hatten (Artikel mit Bildergalerie hier), soll nun endlich Ende des Jahres kommen. Der Fokus des Unternehmens scheint nun eher auf dem Shop zu liegen als auf der Hardware.

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