Killerspiele sollen als Politiker-Ausrede wegfallen

Allgemein

Die Bundestags-LAN-Party soll die Zeigfinger-Mentalität vieler Politiker ändern, sagen die drei Initiatoren. »Killerspiele« sind eben nicht an allem Ungemach der Welt schuld.

Die LAN-Party, die im Herbst im Bundestag stattfinden soll, wird eine »differenzierte Betrachtungsweise« fördern, meinen die drei Initiatoren der Aktion. Die drei Abgeordneten wollen die »Netzwerksause« veranstalten –  eine der Abgeordneten ist sogar von der sonst als sehr konservativ bekannten CSU und wird dieser vielleicht mehr jüngeres Publikum zuführen.

Dorothee Bär (CSU), Jimmy Schulz (FDP) und Manuel Höferlin (auch FDP) wollen in einem Land, in dem LAN-Parties verboten aber Schützenvereine erlaubt werden , alle Abgeordneten einladen und dabei auch »einen etwas gewaltsameren Shooter« anbieten.

Da sind wir ja mal gespannt – wenn es tatsächlich stattfindet, wird es sicherlich ein Fressen für die Politik-Fotografen sein – angestrengte Gesichter in jeder Partei! Wenn die Politiker auch sonst keinen »Highscore« erzielen, schaffen sie es vielleicht mal bei der Netzwerk-Party. Wir drücken die Daumen, dass es klappt!

L’Inqs:
LAN-Party bald auch im Bundestag
Abgeordneter Jimmy Schulz
Abgeordneter Manuel Höfer
Abgeordnete Dorothee Bär
Killerspiel-Beiträge im Inquirer

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