Dell: Notebooks in Milchtüten

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Hardware-Riese Dell hat nach eigenen Angaben seine Verpackungsmaterialien deutlich reduziert. Allein in den vergangenen zwei Jahren sollen über 8000 Tonnen eingespart worden sein.

Der texanische PC-Riese Dell arbeitet nicht nur daran, die Energieaufnahme von PCs und Notebooks zu senken, auch die Verpackung soll sparsamer werden. Das hatte Dell im Dezember 2008 verkündet.

Nun erinnert das Unternehmen mit ersten Zwischenergebnissen an die Initiative. Nach eigenen Angaben hat Dell bis jetzt Einsparungen in Höhe von über 8000 Tonnen Verpackungsmaterial erzielt.

Optimierte Verpackung, weniger Datenträger
Dell hat hierfür mehrere Maßnahmen ergriffen. Die Größe der Verpackungen wurde reduziert, indem das Design optimiert und weniger Datenträger oder Kataloge beigelegt werden. Laut Dell passen so 63 verpackte Inspiron-15-Notebooks auf eine Palette, vorher waren es nur 54 Stück.

Recycling-Material bei der Verpackung von Notebooks soll Dells Umweltbilanz verbessern helfen. (Bild: Dell)

Zudem setzt das Unternehmen stärker als in der Vergangenheit auf Recycling-Material, beispielsweise aus alten Milchtüten. Außerdem nutzt Dell, nach eigenen Angaben als erster Hersteller, den Rohstoff Bambus für Verpackungen.

Angeblich wurde der Anteil von Recycling-Material auf rund 32 Prozent erhöht. Etwa 57 Prozent können mit der Gelben Tonne entsorgt werden. Für das Jahr 2012 strebt Dell einen Wert von 75 Prozent an.
(mt)

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