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Toshiba Tecra A11-11L im Test

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Toshiba bietet mit dem Tecra A11-11L ein Business-Notebook mit 15,6 Zoll an, das mit einem Core i5 ausgestattet ist. Dieser arbeitet standardmäßig mit 2,4 GHz, zeitweise kann er aber mit Turbo-Boost auf bis zu 2,93 GHz hochtakten. Leider wird das Notebook ein wenig von seiner Festplatte ausgebremst.

Ergonomie

Die Optik des schwarz gehaltenen Toshiba Tecra A11-11L wirkt recht konservativ. Das Notebook besitzt ein Display mit 15,6 Zoll und einer Auflösung von 1366 x 768 Pixeln, das matt ist und sich aus fast jedem Blickwinkel gut betrachten lässt. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung sind keine störenden Reflexionen wahrnehmbar.

Das Notebook beschränkt sich auf eine Tastatur mit 87 Tasten, die sich gut bedienen lassen, verzichtet aber weitgehend auf Zusatztasten. Speziell bei der Eingabe von Zahlen ist der fehlende Ziffernblock hinderlich, und auch an die Doppelbelegung der Funktionstasten muss man sich gewöhnen. Vier Sondertasten für Mail-Client, Lautstärkeregelung und das Umschalten auf einem extern angeschlossenen Monitor befinden sich über der Tastatur, dazu leicht abgesetzt der Einschaltknopf.

Gut gefällt das Vorhandensein eines Trackpoints, der zusätzlich zum Touchpad als Mausersatz eingesetzt werden kann. Zwischen den beiden Tasten des Touchpads, das kein Multitouch unterstützt, befindet sich ein Fingerabdruckscanner. Dieser schützt das Notebook, neben der Passworteingabe, gegen einen unerlaubten Zugriff.

Toshiba Tecra A11-11L Tastatur-Layout

Mit 2,6 Kilogramm ist das Toshiba A11-11L nicht gerade leicht, vor allem dann, wenn man viel unterwegs ist. Das externe Netzteil wiegt zusätzlich nochmals 90 Gramm, die das Gesamtgewicht auf fast 2,7 kg hochschrauben.

Leistung und Akkulaufzeit

Als Prozessor kommt im Toshiba Tecra A11-11L ein Intel Core i5 mit 2,4 GHz und Turbo-Boost zum Einsatz. Das heißt, die CPU übertaktet sich bei Bedarf automatisch bis 2,93 GHz. Leider wird das System von der langsam drehenden Festplatte leicht ausgebremst. Diese arbeitet nur mit 5400 Umdrehungen pro Minute, was sich deutlich beim Booten des Notebooks bemerkbar macht.

Toshiba Tecra A11-11L PCMark05

Die Platte hat eine Kapazität von 320 GByte und wird durch einen Bewegungssensor geschützt, der den Schreib/Lesekopf bei Erschütterungen und Bewegungen parkt. Im Test arbeitet dieser sehr empfindlich. Er lässt sich zwar deaktivieren – ratsam ist es allerdings nicht, den Schutzmechanismus abzuschalten.

Die Onboard-Grafik des Tecra A11-11L zwackt sich den notwendigen Speicher vom installierten Arbeitsspeicher ab. Sie reicht zwar auch, um HD-Filme ruckelfrei wiederzugeben, doch der Schwerpunkt des Notebooks liegt eher im Bereich Office-Applikationen und Internet. Mit seinem Lithium-Ionen-Akku hält es im Test 230 Minuten durch. Im Öko-Modus sind es 292 Minuten, was primär durch das Dimmen des Displays erreicht. Durch ein wenig Tuning im Stromsparmodus – etwa Abschalten von WLAN und Bluetooth – lassen sich dem Akku weitere 15 Minuten entlocken.

Zur weiteren Ausstattung des Tecra A11-11L zählt ein Multiformat-DVD-Brenner. Ein externer Monitor lässt sich über die VGA-Buchse oder den DisplayPort an das Notebook anschließen. Eine HDMI-Schnittstelle gibt es nicht. Für die Kommunikation sind Gigabit Ethernet, WLAN nach 802.11b/g/n und Bluetooth an Bord.

Toshiba Tecra A11-11L

Weitere externe Schnittstellen sind 3 x USB 2.0, ein kombinierter eSATA/USB-Anschluss sowie ein Speicherkartenleser und Express Card/54-Slot. Die drei USB-Buchsen lassen sich auch im ausgeschalteten Zustand zum Laden von externen Geräten nutzen.

Fazit

Das Toshiba A11-11L ist als reines Arbeitsgerät konzipiert und wird mit Windows 7 Professional (64 Bit) ausgeliefert. Die schwarze Oberfläche und die schwarzen Tasten sind typisch für ein Business-Notebook, das ohne viel Schnick-Schnack auskommen soll. Das 15,6 Zoll große Display ist matt und zeigt keine lästigen Reflexionen.

Die Core i5-CPU arbeitet recht flott, lediglich die Festplatte bremst das System aus, speziell beim Booten. Mit dem Lithium-Ion-Akku hält das Notebook zwar keinen ganzen Arbeitstag durch, aber immerhin fünf Stunden.

Der empfohlene Verkaufspreis des Toshiba A11-11L liegt bei knapp 1000 Euro. Das hört sich nach viel an, ist aber für die Leistung und Ausstattung des Gerätes mehr als gerechtfertigt.

ITespresso.de-Logo Gut Tecra A11-11L
Hersteller: Toshiba
Internet: de.computers.toshiba-europe.com
Preis: 999 Euro

Note: gut
Leistung (20%): gut
Ausstattung (20%): gut
Akku-Laufzeit (20%): befriedigend
Bedienung (20%): gut
Ergonomie (15%): gut
Service (5%): befriedigend

Technische Daten
Prozessor: Intel Core i5-520M (2,4 GHz, 3 MByte L2-Cache)
Chipsatz: Intel HM55 Express
Grafik: Intel GMA HD
Arbeitsspeicher: 4 GByte
Festplatte: 320 GByte
Optisches Laufwerk: CD/DVD-Brenner
Speicherkartenleser: SD, MMC, Memory Stick, XD
Display: 15,6 Zoll, 1366 x 768 Pixel, matt
Video-Ausgang: VGA, Mini-Display-Port
Webcam: HD, 1280 x 800 Pixel
Netzwerk: LAN (1000 MBit/s), WLAN (802.11a/b/g/n), Bluetooth
Fingerprint-Sensor: ja
Schnittstellen: 3 x USB 2.0, 1x eSATA/USB, Serial, Kopfhörer, Mikrofon, ExpressCard 54
Betriebssystem: Windows 7 Professional 64 Bit
Abmessungen: 374 x 250 x 33,4 – 37,6 Millimeter (B x T x H)
Gewicht: 2,6 Kilogramm
Akku: Lithion-Ion, 5500 mAh

Messwerte
PCMark 05
CPU: 6854, Speicher: 5802, Grafik: 2587 HDD:5317
PCMark Vantage: Score 6105
Datendurchsatz Festplatte (HD Tune): 77,2 MByte/s (Zugriffszeit: 18.3 Millisekunden)
Akku-Laufzeit: 230 Minuten (all on), 292 Minuten (öko), 307 Minuten (optimiert)

Toshiba Tecra A11-11L