Start-up will ARM-Prozessoren für Server entwickeln

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Smooth Stone will den Energieverbrauch von Rechenzentren senken und ARM-Chips für Server entwickeln. Das ist auch für die großen Chiphersteller interessant, die das Startup nun mit 48 Millionen Dollar frischem Kapital versorgten.

Üblicherweise kommen ARM-Prozessoren in Handys und Smartphones zum Einsatz, wo ihr geringer Energieverbrauch den Akku schont und für lange Laufzeiten sorgt. Das Thema Energieverbrauch wird allerdings auch im Server-Bereich immer wichtiger, wo die Hersteller fleißig an sparsameren Chips und einem intelligentem Power-Management arbeiten. Das US-Startup Smooth Stone, 2008 von einem ehemaligen Intel-Mitarbeiter gegründet und mittlerweile 20 Mann stark, will nun völlig neue Wege beschreiten und Server mit ARM-Chips bestücken. Das Konzept hätte nicht nur den Vorteil, die Energiekosten im Rechenzentrum zu senken, sondern würde auch die Kühlung vereinfachen, da weniger Abwärme entsteht.

In einer neuen Finanzierungsrunde konnte Smooth Stone jetzt 48 Millionen Dollar einsammeln, nicht nur von verschiedenen Risikokapitalgebern, sondern auch von ARM, Texas Instruments und ATIC, dem Investor hinter der AMD-Ausgründung GlobalFoundries, die sich offenbar für das Konzept begeistern können.