Spammer setzen auf Javascript

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In den vergangenen beiden Monaten stieg das Spam-Aufkommen um zehn Prozent. Erstmals setzten die Spammer auf Javascripts, um Anwender auf ihre Seiten umzuleiten.

Dem Mail-Dienstleister Eleven zufolge ist das Spam-Aufkommen seit dem Mai um zehn Prozent gestiegen, nachdem es die ersten Monate des Jahres stagniert. Die Zuwächse gehen vor allem auf das Konto von Casino-Spam, der seinen Anteil mehr als verdoppelte und mittlerweile 16,2 Prozent der Spam-Flut ausmacht.

Auch das Malware-Volumen in den Spam-Mails legte laut Eleven zu. Befand sich im Mai nur in 0,1 Prozent des gesamten Mail-Aufkommens ein Schädling, so waren es im Juli 0,4 Prozent. Für einen Großteil des Anstiegs verantwortlich ist der Trojaner Sasfis, der sich als Mitteilung von Paket- und Kurierdiensten tarnt.

Eleven zufolge entdeckte man im Juni erstmals Javascript-Spam. Dabei handelt es sich um Mails mit HTML-Anhang, bei dessen Öffnung ein Javascript den Nutzer auf die Seiten des Spammers umleitet. Auf diese Weise wird versucht, Spam-Filter auszutricksen, die in den Mails nach bekannten Spam-Seiten suchen.