IT-Markt: Cisco-Chef warnt vor Euphorie

Netzwerke

Der Netzwerk-Gigant verzeichnet rekordverdächtige Einnahmen. Dennoch warnt das Unternehmen vor zu viel Euphorie. Laut Cisco-CEO John Chambers sendet der Markt gemischte Signale.

Fast 11 Milliarden US-Dollar hat Cisco im fiskalischen vierten Quartal 2010 eingenommen. Allerdings ist Cisco-Chef John Chambers noch sehr vorsichtig mit seinem Marktausblick. Er hält nach einem Bericht der US-amerikanischen eWEEK sogar eine Verlangsamung des Aufschwungs für möglich, der doch gerade erst begonnen hat.

Während viele Unternehmens-Chefs auf eine weitere Erholung des Marktes setzen, befürchtet Chambers offenbar, dass das Wachstum bis zum Ende dieses Jahres bei etwa zwei Prozent verharrt. Das schließt der Cisco-CEO aus dem Feedback, das er einerseits von Kunden, andererseits von Stellen der US-Regierung bekommen habe.

Ungewöhnliche Unsicherheit
»Viele unserer Kunden denken, dass die Wirtschaft zwar wächst, dies aber nur sehr langsam«, erklärt Chambers im eWEEK-Bericht. Die Signale, die Cisco aus dem Markt und von den Kunden erhalte, würden eine »ungewöhnliche Unsicherheit« erzeugen.

Bislang kann sich der IT-Konzern aber nicht beklagen. Die meisten Produktfamilien verzeichnen starke Zuwächse. Dazu gehören Switches, Router oder Produkte aus dem Bereich Unified Communications. Zukünftig will das Unternehmen auch in den Bereichen Virtualisierung, Cloud Computing und Rechenzentrums-Lösungen expandieren.
(mt)

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