Patch Day: Microsoft stopft 34 Lecks in Windows und Office

BetriebssystemOffice-AnwendungenSicherheitSicherheitsmanagementSoftwareWorkspace

Den bislang umfangreichsten Patch Day bestreitet Microsoft mit 14 Updates, die 34 Sicherheitslücken in Windows und Windows Movie Maker, Internet Explorer, Office sowie Silverlight und .NET Framework schließen sollen.

Eigentlich listet Microsoft sogar 15 Updates für den Patch Day im August auf, doch der Software-Riese zählt das vergangene Woche veröffentliche Update für die LNK-Lücke in der Windows Shell mit. Neu sind somit nur 14 Updates, was immer noch genug Arbeit für Admins bedeutet, die ihre Rechner absichern wollen.

Die höchste Deployment Priority räumt Microsoft den Lecks in Silverlight ein, den Schwachstellen im Cinepak Codec und MP3-Codec sowie den Fehlern in Word. Der Grund: Über sie fängt man sich besonders leicht Malware ein, da es ausreicht, eine Webseite zu öffnen beziehungsweise Media Dateien oder Word-Dateien. Auch der Einsatz des Word Viewers schützt in diesem Fall nicht, da die Sicherheitslecks auch in ihm zu finden sind.

Darüber hinaus gibt es das fast schon obligatorische Sammel-Update für den Internet Explorer, ein Update für den Windows Movie Maker sowie Updates für einige Windows-Komponenten wie den Windows-Kernel, die XML Core Services und der TCP/IP-Implementierung. In MS Office wird neben den schon erwähnten Word-Lecks auch eines in Excel gestopft.

Eine Übersicht über alle Updates stellt Microsoft auf seinen Webseiten bereit.