EU schließt sich FTC-Untersuchung gegen Apple an

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Die US-Handelsaufsicht FTC untersucht, ob Apples Gebaren rund um den App Store wettbewerbswidrig ist oder nicht. Nun ist auch die EU-Kommission beteiligt, wie die New York Post erfahren haben will.

Konkret geht es um Apples Vorgehen, Entwicklern den Einsatz bestimmter Tools vorzuschreiben und Zugriffe auf APIs zu verbieten, die von Tools kommen, die beispielsweise Code übersetzen, damit er auf dem iPhone läuft. Da es einige solcher Anwendungen allerdings in den App Store geschafft haben, vermutete der britische The Register bereits im Juli, es gehe wohl vor allem darum, Adobe und Flash vom iPhone fernzuhalten. Den Verdacht hatte offenbar auch die FTC, die im Juni eine Untersuchung einleitete, der sich nun die EU-Kommission angeschlossen hat, wie die New York Post berichtet. Dadurch könne die Untersuchung noch vier bis sechs Monate dauern.