IFA sieht sich auf Rekordkurs

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Die 50. IFA darf sich auf ein kräftiges Wachstum bei Ausstellerschaft und Besuchern freuen. Man sei ausgebucht und baue sogar eine zusätzliche temporäre Halle, vermeldet der Veranstalter, die Messe Berlin.

Die Messe Berlin sieht die IFA (3. bis 8. September in Berlin) auf Rekordkurs. Nachdem man das Krisenjahr 2009 einigermaßen stabil gemeistert hat, spricht man nun von zweistelligen Zuwachsraten. Zumindest bei den Ausstellern kommt das hin, ist man doch einen Monat vor Messebeginn ausgebucht und hat nun damit zu kämpfen, dass die Fläche knapp wird. »Derzeit bauen wir sogar noch eine zusätzliche temporäre Halle und versuchen innerhalb der Hallen sämtliche Reserven zu nutzen«, sagte Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin.

Man rechnet auch mit einem größeren Besucherinteresse als im vergangenen Jahr, schließlich sei die Stimmung in der Branche gut und man könne auf der Messe so viele Produktneuheiten wie nie zuvor präsentieren. »Die IFA entwickelt sich hervorragend«, meint denn auch IFA-Direktor Jens Heithecker. Als Trendthemen hat die Messe Berlin wenig überraschend HDTV, 3D-TV, Heimvernetzung, die Verschmelzung von TV und Internet sowie die mobile Mediennutzung ausgemacht. Mit IFA iZone und IFA eLibrary versucht man zudem neue Produktbereiche zu erschließen. In der iZone werden Apple-Produkte, Zubehör und Mac-Anwendungen präsentiert, in der eLibrary geht es um eBooks und Tablet-PCs. »Vom großen Interesse der Industrie und der Medien sind wir positiv überrascht«, sagt Heithecker. Er ist sich sicher: »Die neuen Segmente werden ein großartiger Publikumsmagnet.«