PadPublisher wandelt Gedrucktes zur iPad-App um

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Eine App, die das Apple iPad wirklich ausnutzt, kostet Geld und Programmieraufwand. Ein neues Tool namens »PadPublisher«  soll es  ermöglichen, zumindest das vorhandene Print-Material  mit interakivem Inhaltverzeichnis für das Pad umzuwandeln.

Der Anbieter 851 LLC mit Firmensitz in den USA und deutschen Vertriebsbeauftragten (E-Mail hier) bietet ein neues Programm an, das Zeitschriften und Kataloge auf das iPad portiert und sie dann über Apples Store verkaufen kann. PDF-Dateien ließen sich so fast 1:1 auf das iPad umsetzen –  nur das Inhaltsverzeichnis müsse editiert werden, heißt es. So sei in kurzer Zeit ein vollständiges iPad-Heft oder ein Katalog fertig, verspricht der Hersteller.
Push-Notifications sollen den Leser über neue Ausgaben informieren können. Ein Video bewirbt das Programm:

Das Tool kostet einen einmaligen Pauschalpreis von nicht billigen 4895 Euro, und soll eine fertige App einmal veröffentlicht werden, kostet dies 500 Euro pro Ausgabe, für regelmäßige Kauf-Apps mit Zahlungsabwicklung sind 225 Euro im Monat fällig. Der Hersteller verlangt keine Umsatzbeteiligung und verspicht, auch keine eigene Werbung oder versteckte Kosten einzuschleusen. Alternativ sei auch eine Version ohne Grundkosten denkbar, dann jedoch mit höheren Abwicklungsgebühren.

Ansonsten fügt das Unternehmen noch an: »Die Lizenz wird für eine unlimitierte Laufzeit pro Titel erstanden und kann verlagsweit von beliebig vielen Mitarbeitern auf einem lizenzierten iPad genutzt werden. Pro Heft ist eine Lizenz notwendig. Mengenrabatt auf Anfrage. Für die Veröffentlichung ohne Grundmodul werden 12 Ausgaben Mindestabnahme zu vereinbart«.

Publisher, die noch vor dem 15. August 2010 investieren, würden einen Rabatt von 20 Prozent erhalten.

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