Ist Microsoft schuld am BP-Ölproblem?

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Verschiedene Quellen behaupten, der Chef-Elektriker der Ölplattform habe einen »Blue Screen of death« auf dem Überwachungsrechner der Bohranlage gesehen – aber niemand habe sich darum gekümmert.

Michael Williams, Chef-Elektriker auf der Ölplattform Deepwater Horizon, überlebte die Explosion, die 11 Menschen tötete und Massen von Öl in den Golf von Mexiko spülte.

Berichte aus der New York Times und der New Orleans Times Picayune berichten von der Befragung der überlebenden Mitarbeiter der Ölkatastrophe vor Gericht am vergangenen Freitag. Chef-Elektriker Williams habe ständig die Alarmlämpchen von zu hohen Gaswerten gesehen, aber 5 Jahre sei nichts passiert, und niemand wollte sich kümmern – die Alarmsirenen seien wegen der vermeintlich falschen Fehlmeldungen abgeschaltet worden.

Die exakten Gas-Werte seien über einen Computer gemeldet worden, der kurz vor der Explosion mit einem »Blue Screen of Death« abgestürzt war – um welches Betriebssystem es sich handelte, konnte Williams nicht nennen, denn er musste sich schnell in Sicherheit bringen. Doch der eingefrorene blaue Bildschirm, »das klingt nach Windows«, lästert der britische Inquirer.

Wenn sich das wirklich herausstellen sollte, könnte es dazu führen, dass man den Windows-Hersteller dafür belangen wolle. Aber vorsichtig fügt Autor Lawrence Latif noch an, Windows sei ja schließlich nicht das einzige System mit dem blauen Absturzbildschirm.

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